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Borna Rittergut soll besser erreichbar werden
Region Borna Rittergut soll besser erreichbar werden
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20:36 25.07.2018
Pflasterarbeiten im Rittergut Kahnsdorf könnten bereits über den Winter erfolgen. Quelle: Jens Paul Taubert
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Neukieritzsch

Das Rittergut Kahnsdorf soll künftig an den überörtlichen Verkehr angebunden werden. Denn das Areal ist nicht nur Gewerbestandort, sondern auch Anlaufstelle für Touristen. Um die Anbindung zu verbessern, muss in der Theodor-Sältze-Straße eine grundhafte Erneuerung der verkehrs- und medientechnischen Erschließung erfolgen. Das hat der Gemeinderat bei seiner Sondersitzung am Dienstagabend beschlossen.

Beschluss nötig für Fördermittel-Zusage

Dass dieser Punkt auf der Tagesordnung stand, war laut Bauamtsleiter René Hertzsch der Landesdirektion geschuldet. „Sie will unseren Beschluss als Grundlage für ihre Fördermittel-Zustimmung haben“, begründete er. Hertzsch hofft, dass im September dann der Baubeschluss gefasst werden kann, um mit den Pflasterarbeiten schon im Winter beginnen zu können. „Wir hoffen auf die Fertigstellung des Areals dann zum Frühjahr hin, wenn im Rittergut die Saison wieder losgeht“, betonte Neukieritzschs Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU). Geplant ist neben Pflasterarbeiten unter anderem die Schaffung von Stellflächen.

Gartenstraße wird grundhaft ausgebaut

Zu beraten hatte der Gemeinderat zudem über die Gartenstraße. Er beschloss am Dienstag die Vergabe des grundhaften Ausbaus an die Firma Reif aus Schkeuditz. Damit klinkt sich die Gemeinde sozusagen in die Maßnahme des Abwasserzweckverbands Espenhain (AZV) ein, die in der Gartenstraße den Mischwasserkanal neu ordnen will. „Wir hatten erst überlegt, ob nach den Arbeiten des AZV eine Anpassung der Straße reichen würde, haben uns aber doch für den grundhaften Ausbau entschieden“, erklärte Hellriegel.

Insgesamt schlagen sowohl die Neuordnung des Kanals als auch die Bauarbeiten in der Gartenstraße mit rund 617 000 Euro zu Buche, einen Großteil der Summe übernimmt der AZV, rund 240 000 Euro muss Neukieritzsch stemmen, allerdings gebe es laut Hertzsch Fördermittel. „Das war fast eine Punktlandung mit unserer ursprünglichen Kalkulation“, so der Bauamtsleiter.

Im Zuge der gesamten Maßnahme sollen auch mehr Stellplätze im Bereich vor der Grundschule entstehen. „Viele Eltern halten mit ihren Fahrzeugen noch immer in Feuerwehrzufahrten oder in zweiter Reihe“, sagte Hertzsch. Daher sollen die Stellflächen als Kurzzeitparkplätze ausgewiesen werden.

Von Julia Tonne

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