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Borna Robinienhof-Schule in Borna soll erweitert werden
Region Borna Robinienhof-Schule in Borna soll erweitert werden
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19:31 05.12.2018
Die Robinienhofschule in Borna soll erweitert werden. Quelle: André Neumann
Landkreis Leipzig/Borna

Vor einer baulichen Erweiterung steht die Robinienhof-Schule in Borna. In der Bildungseinrichtung, die sich in Trägerschaft des Landkreises befindet, werden derzeit 106 Schüler unterrichtet. Rund 45 Lehrer und Erzieher sowie bis zu 15 Therapeuten kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen. Die Schülerzahlen seien in den vergangenen Jahren weiter gestiegen und mit einem Absinken sei in Zukunft nicht zu rechnen, so die Kreisbehörde. Deshalb soll der Kreistag auf seiner nächsten Sitzung über eine Erweiterung entscheiden. Der Einzugsbereich der Förderschule reicht von Markkleeberg bis Geithain.

Im Jahr 1991 wurde die Förderschule (G) – das G steht für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – ursprünglich in der Bornaer Wettinstraße gegründet. Fünf Jahre später zog sie an ihren heutigen Standort in die Pawlowstraße in Borna-Nord um, wo aus den Gebäudetrakten einer ehemaligen Kita und einer Krippe per Verbindung ein größeres Domizil entstand.

Raumzuschnitte für Schulbedürfnisse mangelhaft

„Die Nutzung vorhandener Gebäudestrukturen und ergänzender Neubauten führte zwar zu einer Nutzbarkeit als Förderschule, jedoch zu keiner optimalen Lösung hinsichtlich Größe und Anordnung der Funktionsbereiche“, heißt es in der Beschlussvorlage. Kurzum: Der Schule fehlt es an Fläche. Auch die Zuschnitte halten den Anforderungen nicht stand: Die meisten Klassenzimmer sind viel zu klein; und im Gegensatz Flure zu groß. „Klassen- und dazugehörige Gruppenräume für mehrere Klassen fehlen“, besagt die Schwachstellen-Analyse.

Aufgrund der Schülerzahlen, der Änderung gesetzlicher Vorgaben und einer starken Beanspruchung bestehe die Notwendigkeit, die Schule zu sanieren und zu erweitern, so die Kreisverwaltung. Die Verantwortlichen hatten dazu eine Studie in Auftrag gegeben, die wünschenswerte Änderungen untersuchte. Eine Maximalvariante hätte fast 6,6 Millionen Euro gekostet.

Umbauten erfolgen Schritt für Schritt

Zu viel, um mit den Finanzierungsmöglichkeiten des Kreises zu harmonieren. Nunmehr – das Votum der Kreisräte vorausgesetzt – sollen die Umbauten schrittweise vorgenommen werden. Als Erstes ist im Gespräch, ein Gebäude an der Nordseite durch zwei Anbauten zu erweitern. Ein eingeschossiges Gebäude soll um ein weiteres Geschoss aufgestockt werden. Somit könnten in einem Ritt vier neue Klassenräume und sechs Gruppenzimmer entstehen. Auch ein Aufzug ist geplant, um die nötige Barrierefreiheit zu garantieren.

Der Zeitplan sieht vor, die Planung nach Möglichkeit Anfang 2019 europaweit auszuschreiben. Fördermittel des Landes sollen für das Vorhaben beantragt werden. Der Kreis kalkuliert derzeit mit Eigenmitteln von rund 360.000 Euro bei Gesamtkosten von 2,4 Millionen Euro.

Von Simone Prenzel

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