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Rock am Kuhteich ohne Geld vom Landkreis

Rock am Kuhteich ohne Geld vom Landkreis

Unabhängig von Debatten und Unterschriftensammlungen in Sachen Freibad wird das Areal am 3. und 4. Mai wiederbelebt. Wie schon in den Jahren zuvor geben sich unter der Überschrift "Rock am Kuhteich" Musiker diverser Stilrichtungen das Mikrofon in die Hand.

Borna. Los geht es 15 Uhr, teilt der Verein Kulturdesign mit, der als Veranstalter fungiert. Geld bekommt er aber weder von der Stadt noch vom Landkreis.

In den letzten drei Jahren habe sich der "Rock am Kuhteich" vom Geheimtipp zu einer festen Größe in der regionalen Festivalszene entwickelt, sagt Lutz Lettau, Kopf des Vereins und für die Linken im Stadtrat. Deshalb gebe es mittlerweile auch verstärkt Anfragen von Musikgruppen. "Trotzdem haben bei uns die regionalen Nachwuchsbands immer ein festen Platz", sagt Organisator Lettau. Musikalisch sei der Verein für alle Stilrichtungen offen - was Folk, Rock, Punk und Ska und sowie in diesem Jahr sogar Polka-Humppa-Bands einschließe.

Der Verein habe den Anspruch, das stillgelegte Freibad wiederzubeleben und lade deshalb zu einem Fest für die ganze Familie ein. Neben dem Musikprogramm sollen sich Vereine präsentieren. Für den Nachwuchs wird eine Hüpfburg aufgebaut. 13 Bands spielen in diesem Jahr auf dem Freibad-Areal - erstmals an zwei Tagen.

So ist der 3. Mai ein reiner Akustikabend, der 19 Uhr beginnt, wie Organisator Lettau sagt. Höhepunkt dabei der Auftritt von Marius del Mestre, der einst in der legendären Rio-Reiser-Band "Ton Stein Scherben" am Schlagzeug saß. Am 4. Mai geht es 15 Uhr los, und die Musiker von "Baycorona" aus Pegau eröffnen das Programm mit Ska. Hematom aus Colditz mit Punk und Möped aus Leipzig mit High Speed Rock N` Roll stehen später ebenso auf der Bühne wie die Gruppe "Hörinfarkt" mit deutschsprachigem Ska .

Der Verein Kulturdesign, der nach Angaben von Lettau acht Mitglieder zählt, muss die zweitägige Veranstaltung allerdings ohne finanzielle Unterstützung von Kreis und Kommune bewältigen. Während der Verein bei der Stadt überhaupt keinen Spendenantrag stellte, wurde ein Antrag auf 7000 Euro Kulturförderung vorgestern Abend vom Kulturausschuss des Kreis abgelehnt. Dennoch sei das Vorhaben gesichert, so Lettau, der auf Spenden etwa von den Städtischen Werken (BWS) und der Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft (BWS) verweist. Hinzu kämen die Eintrittsgelder.

Und der Vereinschef betont, dass der Verein beim "Rock am Kuhteich" auch für schlechtes Wetter gerüstet ist. Es gebe eine Überdachung vor der Bühne, die bei Regen sowohl den Musikern als auch den Besuchern zugute kommen soll. Im letzten Jahr wurden 500 Besucher gezählt, wobei der Kuhteichrock nur einen Tag lang dauerte. Ein Teil des einstigen Freibadgeländes ist abgesperrt, so dass dort Campingfreunde ihre Zelte aufbauen können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.04.2013

Nikos Natsidis

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