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Borna Rötha: Tierheim Oelzschau überwältigt von Hilfe für Hündin Lumina
Region Borna Rötha: Tierheim Oelzschau überwältigt von Hilfe für Hündin Lumina
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14:35 11.06.2017
Hündin Lumina nach der Operation mit den Augenprothesen. Quelle: Tierheim
Rötha/Oelzschau

Die vermutlich blind geborene Hündin Lumina kann zwar auch jetzt nicht wieder sehen, aber sie ist die quälenden Schmerzen los und sieht gut aus. Darüber sind Elvira Henkel, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Leipziger Land, und ihre Mitarbeiter im Tierheim Oelzschau glücklich. Ganz besonders, weil viele Tierfreunde mit Geldspenden dazu beigetragen haben, dass es der fünfjährigen Lumina wieder gut geht und sie jetzt gute Vermittlungschancen hat.

Lumina war unheilbar blind, womit sie gut umgehen konnte. Sie hatte aber auch auf beiden Seite grünen Star und daher starke Schmerzen in den Augen. Abhilfe konnte nur die operative Entfernung beider Augen bringen, hatten Tierarzt und Tierheim eingeschätzt. Damit die Hündin auch nach der Operation aussieht, wie ein normaler Welpe, wollte der Tierschutzverein ihr das Einsetzen von Prothesen ermöglichen. Dafür wurde die Öffentlichkeit um Geldspenden gebeten.

Die Resonanz hat Tierheimleiterin Henkel überwältigt, wie sie sagt. Der Aufruf habe eine große Welle an Hilfs- und Spendenbereitschaft ausgelöst. „Es ist so toll und befriedigend zu erleben wie viele Menschen Mitgefühl für Tiere in Not haben“, dankt Henkel allen Spendern. Von dem Geld konnten nicht nur die Prothesen finanziert werden, sondern die gesamte Operation.

Mittlerweile erhole sich die Hündin von der Operation, die gut verlaufen sei. „Natürlich hat sich an ihrer Blindheit nichts geändert, aber Lumina ist die großen Schmerzen los und sieht trotz Augenamputation aus wie jeder andere Welpe“, sagt Elvira Henkel. Schon jetzt sei sie wieder „der total fröhliche und agile Schelm, wie wir sie kennen“.

Dank der Operation und der künstlichen Augen kann das Tierheim jetzt auch wieder hoffen, Lumina bald an liebevolle Tierfreunde vermitteln zu können. Nach der kürzlichen Fernsehsendung „tierisch-tierisch“, in der Lumina vorgestellt wurde, hatte es schon zwei Interessenten gegeben, woraus aber noch keine Vermittlung wurde. Jetzt gibt es noch zwei weitere laut Henkel vielversprechende Anfragen, eine kommt sogar aus Österreich. Würde die Hündin jetzt schnell ein neues Zuhause finden, sagt Elvira Henkel, „das wäre toll, dann wäre es ein komplettes Happy End“.

Von André Neumann

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