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Borna Rötha und Murrhardt: Partnerschaft lebt
Region Borna Rötha und Murrhardt: Partnerschaft lebt
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00:23 13.09.2018
Die Röthaer und ihre Gäste aus Murrhardt bei einem kurzen Zwischenstopp beim 60. Geburtstag der Grundschule im Ortsteil Espenhain. Quelle: Julia Tonne
Rötha

„Eine Städtepartnerschaft ist Diplomatie an der Basis“. So sieht es Armin Mößner, Bürgermeister aus Röthas Partnerstadt Murrhardt. Und so erzählt er es auch bei dem Besuch in Rötha. Gemeinsam mit Gemeinderäten und Vereinsvertretern war er am Wochenende zu Gast bei seinem Amtskollegen Stephan Eichhorn. Eine Begegnung zwischen Politik, Verwaltung, Vereinen – „zwischen Bürgern also“.

Aus Patenschaft wurde Partnerschaft

Seit mittlerweile 28 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen, ab 1990 zunächst als Patenschaft, um nach der Wende in Rötha nach dem Vorbild aus Baden-Württemberg die Verwaltung aufzubauen, seit drei Jahren nun als feste Verbindung. „Viele Kooperationen sind in den vergangenen Jahren in die Binsen gegangen, wir aber wollten sie aufrecht erhalten“, macht Mößner deutlich.

Denn wichtig sei es, über den eigenen Kirchturm zu gucken, andere Menschen kennen zu lernen, Kontakte zu pflegen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So erfahre man etwas sowohl über Entwicklungen als auch über Probleme in den Städten und Gemeinden. Vor allem aber helfe eine Partnerschaft, Vorurteile abzubauen.

Gäste feiern in Rötha und Espenhain mit

In Rötha gab es am Wochenende einiges zu sehen und zu entdecken. Die Gäste aus Murrhardt waren nicht nur zum 60. Geburtstag der Grundschule Espenhain eingeladen, sondern auch zum Festgottesdienst anlässlich 500 Jahre Marienkirche. Auf dem Programm standen zudem eine Stippvisite im Bergbau-Technik-Park und bei der Nacht der 1000 Kerzen im Schlosspark. Am Samstagabend kamen die Vereine miteinander ins Gespräch.

„Die Partnerschaft zwischen Rötha und Murrhardt dient auch dazu, Verständnis für einander zu entwickeln“, betont Eichhorn. Und auf europäischer Ebene seien Städtepartnerschaften „gelebtes Europa“.

Von Julia Tonne

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