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Borna Röthano Bravo: Sektperlen und Tanzmäuse sorgen in Rötha für Stimmung
Region Borna Röthano Bravo: Sektperlen und Tanzmäuse sorgen in Rötha für Stimmung
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06:00 25.01.2016
Die Tanzmäuse in Rötha. Quelle: René Beuckert
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Rötha

Immer wieder erklang am Sonnabend im vollbesetzten Saal des Röthaer Volkshauses zur Faschingsveranstaltung der närrische Ruf, „Röthano Bravo“. Auch für dieses Jahr hatten sich die Narren des Karneval Clubs Rötha (KCR) einiges einfallen lassen, um für Stimmung zu sorgen.

KCR-Ehrenpräsident Siegfried Albrecht findet es faszinierend, dass es Menschen gibt, die jahrelang zusammenkommen, um die Faschingsidee nicht untergehen zu lassen. „Hier sind viele mit dabei, bei denen schon die Eltern mitgemacht haben“, sagt er. Bei genauerer Betrachtung fällt ihm auf, dass einige Teilnehmer den Fasching in Rötha sogar in der dritten Generation am Leben erhalten. So ist das bunte Programm am Faschingsabend ganz auf den Geschmack der Zuschauer abgestimmt. Ein Sketch folgte dem anderen, und so manche Einlagen wurden mit Lachern belohnt. Zu den Faschingsveranstaltungen der Röthaer gehört auch der Faschingsumzug, der am Rosenmontag zum mittlerweile 23. Mal nach der Wende stattfinden soll.

Jürgen Meister hat dafür die Fäden fest in der Hand. „Eigentlich läuft die Organisation nahezu selbstständig, denn alle Teilnehmer wissen, worauf es ankommt und bereiten sich in eigener Regie darauf vor.“ Seiner Erfahrung nach säumen viele Schaulustige am Rande den Zug durch die Stadt, der auf dem Marktplatz seinen Höhepunkt hat. „Das Besondere daran ist, dass die Bewohner danach gemeinsam auf dem Marktplatz feiern.“

Außer dem Elferrat und dem Prinzenpaar sorgten drei Tanzgruppen mit ihren Auftritten für Stimmung im Volkshaus-Saal. Neben den „Sektperlen“ und „Piccolos“ zählen die „Tanzmäuse“, Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren, mit dazu. Wer deren Tanzdarbietungen miterlebt, wird durch deren Freude bei der Aufführung mit angesteckt. „Die Kinder sind mit Eifer bei der Sache“, sagt Ines Dannenberg. Sie leitet seit Jahren die Jüngsten im Faschingsverein und möchte die Arbeit nicht missen. „Es ist immer wieder ein Erlebnis, wie die Kinder bei der Sache sind.“ Auch wenn sie das ganze Jahr über für den Auftritt proben, haben sie viel Spaß dabei.

Von René Beuckert

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