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Borna Rohbau für Imbiss am See Großstolpen fertig – Groitzsch sucht Betreiber
Region Borna Rohbau für Imbiss am See Großstolpen fertig – Groitzsch sucht Betreiber
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00:47 27.04.2018
Rund 91 000 Euro stecken schon im Imbiss-Projekt am Großstolpener See. Der Innenausbau folgt. Die Einrichtung soll der neue Pächter übernehmen. Quelle: Jens Paul Taubert
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Groitzsch/Grossstolpen

Rohbau und Dach sind fertig, doch nun wird ein neuer Betreiber gesucht. Mit der Nutzung des Imbiss-Neubaus am Großstolpener See kann also in dieser Badesaison nicht mehr gerechnet werden. Schließlich soll der Pächter für die Ausstattung des kleinen Gebäudes sorgen. Immerhin plant die Stadt Groitzsch nach Auskunft von Bürgermeister Maik Kunze (CDU), dass sich die beiden Bewerber in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses vorstellen – am 31. August. Der Vorgängerkiosk war in der Nacht zum 30. September 2015 ausgebrannt.

Für die ersten drei Bauleistungen hatte der Stadtrat Aufträge in Höhe von rund 91 000 Euro erteilt. Rohbau und Ausbau übernahm das Baugeschäft Wolfgang Hahn aus Grimmas Ortsteil Grechwitz. Die Zimmerer-, Trockenbau-, Dach- und Dachklempnerarbeiten führte die Firma Schmidtchen & Brumme aus Lucka aus. Und die Fenster und Türen baute das einheimische Unternehmen BSK Bauelemente ein. „Der massive Bau steht“, sagte Bürgermeister Kunze jetzt vorm Großstolpener Ortschaftsrat. „Nun beginnt der Innenausbau.“ Womit die grundsätzlichen Dinge wie Elektrik und Sanitär gemeint sind. Die eigentliche Einrichtung des Kiosks soll der Pächter übernehmen.

Noch im Frühjahr galt, dass die bisherige Betreiberin Sotiria Papachristou, die auch die Taverne im Fitness-und Wellnesscenter „Azur“ führt, wieder einsteigt. Inzwischen aber hat sie sich zurückgezogen. Auf die Ausschreibung der Stadt haben sich zwei Bewerber gemeldet, so Kunze. Zum einen das Ehepaar, das schon aktuell die mobile Imbissversorgung am See leistet. Und andererseits ein Mann, der auch an einer Tankstelle im Leipziger Land aktiv ist. Ihre Ideen können sie den Stadträten in einer Ausschusssitzung in fünf Wochen vorstellen, kündigte der Bürgermeister an. „Es geht um einen reinen Saisonbetrieb. Im Winter kann der Kiosk nicht genutzt werden.“ Weil er bei einer Fläche von etwa 50 Quadratmeter einfach keinen ausreichenden Gastraum hat.

Letzteres hätte sich der Ortschaftsrat wohl anders gewünscht. „Entscheidend für uns aber ist, dass der Imbiss dann angenommen wird“, sagte Ortsvorsteher Steffen Sokolowski (Freie Wählergemeinschaft). „Wir hoffen auf eine glückliche Hand des Stadtrats beim Betreiber.“ Positiv erwähnte er, dass der Strand am See mit 500 Tonnen Sand vom Bergabauunternehmen Mibrag aufgefüllt wurde.

Von Olaf Krenz

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