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Rotes Sofa beschmiert und Gitterrost zerstört

Rotes Sofa beschmiert und Gitterrost zerstört

Unbekannte haben einen Gitterrost am so genannten Roten Sofa am Breiten Teich demoliert und für Verwüstung gesorgt. Eine Aktion, die unter zahlreichen Bornaern für Kritik sorgt.

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Zerstört: Am Breiten Teich waren Vandalen in Aktion. Das Rote Sofa ist beschmiert, und der Gitterrost davor kaputt.

Quelle: Thomas Kube

Borna. Der städtische Jugendreferent Inya-Tinko Rabold sieht das genauso, fürchtet aber, dass sich Vandalismus dieser Art wohl niemals ganz verhindern lässt.

"Natürlich wird das in der Öffentlichkeit kritisch wahrgenommen", erklärt Rabold, von Berufswegen auch so etwas wie der Spriritus rector des Kinder- und Jugendparlaments. Er verurteile die Zerstörungen ebenso. Und er werde das Thema auch auf die Agenda des Kinder- und Jugendparlaments setzen. Schließlich ist das Rote Sofa nicht der einzige Ort, an dem jugendliche Vandalen bisweilen ihr Mütchen kühlen. Das rote Sitzmöbel war beschmiert worden. Außerdem hatten Unbekannte aus einem Gitterrost Steine herausgerissen und den Rost zertreten sowie Metallstäbe ins Wasser geworfen.

Auch der Lindholmplatz und der Streetballplatz neben dem Kunstrasenplatz sind in gewisser Weise Brennpunkte. Was den Streetballplatz anbelangt, so denkt Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) darüber nach, aus der Tartanbahn eine Betonbahn zu machen, um Vandalismusattacken vorzubeugen.

Allerdings sei es immer schwer, den Nachweis zu führen, wer hinter den konkreten Zerstörungen stecke, sagt Rabold. Vorstellbar seien ein Zwölfjähriger, der noch strafunmündig ist, ebenso wie ein 24-jähriger Betrunkener mit Wodkaflasche oder zwei 16-Jährige, die ihre überschüssigen Kräfte messen wollten. Rabold: "Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Minderheit handelt, bei der Dummheit und partieller Vorsatz eine Rolle spielen." Aber das könne das Jugendparlament nicht verhindern, auch wenn dessen Mitglieder nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten durchaus darauf hinwirken sollten, Zerstörungen zu verhindern.

Dennoch ist für den Jugendreferenten klar, dass die Zahl derartiger Vorfälle im Vergleich zu früheren Zeiten nicht angestiegen ist. Geschehnisse wie die Randale am Roten Sofa würden allerdings heutzutage durch die modernen Medien in viel größerem Maße transportiert. Anders als früher sei allerdings, dass junge Leute heute erheblich besser über ihre Rechte im Bilde seien, so Rabold.

Der Jugendreferent betont, dass sich die jungen Leute, die im Kinder- und Jugendparlament sitzen, freiwillig zu Reinigungsaktionen an öffentlichen Plätzen, etwa dem Lindholmplatz, entschlossen haben. Das sei auch im nächsten Jahr wieder denkbar - auch am Roten Sofa, das dafür bisher noch nicht vorgesehen war.

Eine gewisse Sorge bereitet Rabold das Kleeblatt, das im Zuge der Umgestaltung des Teichareals entsteht. Natürlich freue er sich prinzipiell drüber. "Vielleicht ist da aber auch Ärger vorprogrammiert." Damit müsse aber womöglich gelebt werden.

© Standpunkt Seite 25

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.12.2013
Nikos Natsidis

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