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Borna SC Eintracht Großdeuben saniert mit Dow-Spende das Vereinsheim
Region Borna SC Eintracht Großdeuben saniert mit Dow-Spende das Vereinsheim
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00:21 12.10.2017
Vereinsvorsitzende Babett Fichtner (li.) und Schatzmeisterin Regina Mäder vor einem der Fenster, die dringend ausgetauscht werden müssen. Quelle: privat
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Böhlen/Großdeuben

Im Böhlener Stadtteil Großdeuben geht es in den kommenden Wochen wieder einmal zur Sache. Baulicher Art. Weil es dem SC Eintracht 09 Großdeuben gelungen ist, eine Finanzspritze der Dow zu erhalten, kann demnächst die energetische Sanierung des Vereinsheims beginnen. Damit wird nach der Erneuerung des Fußballplatzes und der Abzahlung des Kaufpreises für das Gelände ein weiteres Projekt in Angriff genommen.

20 000 Euro stellt das Unternehmen Dow aus seinem lokalen Spendenprogramm „Wir für hier“ dem SC zur Verfügung. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr bei den Themen Energieeffizienz, Umweltschutz und sozialer Verantwortung. Das Geld fließt nach Aussage von Vereinschefin Babett Fichtner in die Anschaffung neuer Fenster und Türen sowie in die Fassadensanierung. Dass der Umbau nach neuen energetischen Standards unumgänglich ist, ist nicht nur an den heruntergekommenen Fenstern sowie Türen zu sehen, sondern vor allem zu merken. „Es zieht im Haus an allen Ecken und Enden, die Heizkosten sind horrend“, macht Fichtner deutlich, die erst kürzlich von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) „für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement in Sachen Sport“ mit dem Preis „Joker im Ehrenamt“ ausgezeichnet wurde. Kein Wunder, schließlich stammten die Fenster teilweise noch aus DDR-Zeiten.

Mittlerweile hat der Verein die ersten Angebote für die notwendigen Materialien eingeholt, die Arbeiten selbst wollen die Mitglieder bewerkstelligen. Fichtner hofft auf einen Baubeginn noch in diesem Jahr. Und wenn sie das hofft, ist erfahrungsgemäß auch damit zu rechnen. Bei der Verleihung der Spenden durch die Dow konnten sie und Schatzmeisterin Regina Mäder ihr Glück kaum fassen. „Wir waren unglaublich gerührt, dass es geklappt hat“, sagt die Vereinschefin.

Dass die ersten Fördergelder fließen, ist der Tatsache geschuldet, dass dem Verein seit nunmehr einem Dreivierteljahr das Gelände in der Zwenkauer Straße gehört. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der SC die letzte Rate des Kaufpreises zurückgezahlt. „Um sich für bestimmte Förderprogramme bewerben zu können, muss man Grundstückseigentümer sein“, erklärt Fichtner. Und der jetzige Erfolg spornt an. Sei die Sanierung des Vereinsheims abgeschlossen, rücke der Umbau der Sanitäranlagen auf der Prioritätenliste nach oben. Hier müssten nicht nur der Fußboden und Duschwände neu gemacht werden, sondern auch die Dämmung. „Und vielleicht gelingt es uns, noch einmal von der Dow oder über das Leader-Programm berücksichtigt zu werden.“

Am 14. Oktober übrigens feiert der SC ein Herbstfest. Ab 16 Uhr wird gegrillt, können Kinder Drachen steigen lassen und an Flohmarktständen ausrangierte Stücke verkaufen. Der Abend klingt beim gemütlichen Beisammensein aus.

Von Julia Tonne

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