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Borna Sachsenallee auf zwei Spuren verengt - Kraftfahrer stehen im Stau
Region Borna Sachsenallee auf zwei Spuren verengt - Kraftfahrer stehen im Stau
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15:50 19.05.2015
Geduld ist gegenwärtig für Kraftfahrer erforderlich, wenn sie auf der Sachsenallee unterwegs sind. Zwischen Wyhrabrücke und der Ausfahrt des Edeka-Marktes gibt es nur zwei Fahrspuren - und das hat Auswirkungen bis in die Innenstadt. Fotos (2): Jens Paul Taubert Quelle: Jens Paul Taubert

Durch die Bauarbeiten, bei denen Schlaglöcher ausgebessert werden, ist die Ampelkreuzung Mühlgasse/Sachsenallee gesperrt.

Grund für die Arbeiten sind nach Angaben von Landratsamtssprecherin Brigitte Laux starke Schäden an der Fahrbahn Richtung Leipzig. Dort ziehen sich Risse "stellenweise durch die komplette Deck- und Binderschicht", so die Behördensprecherin weiter. Das führe zu massiven Problemen, da das eindringende und gefrierende Wasser die Fahrbahn aufsprenge. Die Schlaglöcher seien wegen ihrer Größe "nicht auf kurzem und schnellem Weg" zu beseitigen. Behinderungen, mit denen Kraftfahrer nach den Planungen des Landratsamtes bis zum Ende der Woche rechnen müssen, seien "für die Verkehrsteilnehmer immer saure Äpfel, aber notwendig", um die Straße in einem befahrbaren Zustand zu halten.

Bleibt die Frage, warum die Arbeiten gerade zu einer Zeit erfolgen, in der das normale Verkehrswegesystem in Borna wegen der Großbaustelle Mühlgasse ohnehin nicht wie gewohnt funktioniert. Sprecherin Laux: Üblicherweise fänden derartige Arbeiten in den Ferien statt. Das sei auch bei den Arbeiten an der B 93 Richtung Thräna im Sommer der Fall gewesen. Da derzeit im Straßenbau Hochkonjunktur herrsche, sei das allerdings nicht immer möglich, weil auch die erforderlichen Baumaschinen zur Verfügung stehen müssten. Bei der Planung der gegenwärtigen Arbeiten in der Sachsenallee, Kostenpunkt 40 000 Euro, sei zeitlich auch Regen mit einkalkuliert worden, "so dass wir davon ausgehen, fristgemäß bis Freitag nachmittags mit dem Bau fertig zu sein". Die Fräsarbeiten sollten bereits gestern beendet sein.

Dabei dürfte kaum ein Kraftfahrer ahnen, dass es hätte noch schlimmer kommen können. Den Planungen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr zufolge sollte jetzt auch am Übergang der Altenburger Straße an die B 93 gearbeitet werden. Das wurde aufs nächste Jahr verschoben, weil die Schäden dort nicht ganz so gravierend seien.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.09.2013

Nikos Natsidis

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