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Borna Sara und Stella als echte Werbeträger fürs Maisterlabyrinth
Region Borna Sara und Stella als echte Werbeträger fürs Maisterlabyrinth
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14:26 19.05.2015
Jette auf dem Thie und Thomas Milewski gehören zum Team des Maisterlabyrinths von Landwirt Tobias Karte (v. l.). Quelle: Jens Paul Taubert

Die Lastentiere sind nicht zufällig dort: Der Esel ist das Thema des diesjährigen Maisterlabyrinths, das am Sonnabend in Benndorf eröffnet wurde. Besucher können sich bis Mitte September auf über 40 000 Quadratmetern Fläche auf Entdeckungsreise durch den Mais begeben.

Das Hochwasser des vorigen Jahres lieferte Landwirt Tobias Karte die thematische Idee für sein 14. Labyrinth. "Die Esel standen damals unten im Dorf und wurden zur Sicherheit zu uns gebracht", erzählt der Benndorfer, der etwas erhöht wohnt. Die Tiere erwiesen sich als sehr umgänglich, ihr Besitzer hatte nichts gegen eine Leihgabe und so spielen sie nun eine Gastrolle. Streicheleinheiten sind - wenn es die Esel zulassen - möglich.

Gut 2,70 Meter hoch ist der Mais seit April gewachsen. Mitten im Feld harren 15 Stationen auf ihre Entdecker: Stempelsuche, Wissenstest und Rappelkisten gilt es zu meistern. "Man sollte den Text gelesen haben", rät Karte. Sonst falle es gegebenenfalls schwer, die Fragen zu beantworten.

Brütende Hitze mit Temperaturen jenseits der 30 Grad begleiten den Eröffnungstag, der zunächst nur wenige Besucher anzieht. Und so bleibt genug Zeit für die Einweisung der Helfer. Thomas Milewski ist bereits das fünfte Jahr dabei. Über die Internetjobbörse des Studentenwerks Leipzig stieß der Bornaer seinerzeit zum Labyrinth. "Die Truppe ist gut und es macht Spaß", erzählt er. Besonders die Nachtschichten, wenn die Leute mit Taschenlampe kommen und eine besondere Atmosphäre im Mais erleben, sei schön, erzählt der Jurist. Auch Elftklässlerin Antonia Wagner aus Altmörbitz ist wieder im Team, um sich etwas dazu zu verdienen. "Die Helfer erleben lustige Sachen", berichtet die Schülerin und erinnert sich an eine Sonderaufgabe im Vorjahr, als sie auf einen Hund aufpassen musste, der nicht mit ins Labyrinth darf... Alles wurde gut.

Auf den Irrwegen mit einer Gesamtlänge von vier Kilometern sei noch niemand zurückgeblieben, versichert Tobias Karte. Sein Tipp für Ängstliche: immer rechts oder links halten, dann ist der Rand nicht weit. Um alle Stationen zu finden und die Aufgaben lösen zu können, sollten ein bis zwei Stunden Zeit eingeplant werden. "Es war schwieriger als gedacht", sagt die Leipzigerin Sindy Sohr nach gut anderthalb Stunden im Mais. Mit Freund Daniel Schug, ein Fan des Labyrinths und quasi Stammgast, Sohn Griffin (11) und dessen Onkel Hans-Joachim Grünzig war die Familie durchmarschiert. "Papa wollte unbedingt hin", erzählt Griffin und freut sich auf die Belohnung - ein Eis.

www.maisterlabyrinth.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.07.2014
Grätz, Saskia

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