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Borna Schadhafte Fliesen im Jahnbad
Region Borna Schadhafte Fliesen im Jahnbad
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16:46 19.05.2015
Schwimmmeister Jens Sydow vor seiner Halle, die während der Sommerferien geschlossen wird. Neben Reinigungsarbeiten stehen dann auch Reparatuen an. Quelle: Thomas Kube

Es gibt kleine Höhenunterschiede auf dem Hallenboden, und an den Ecken wurde, freundlich gesprochen, nicht mit größter Sauberkeit gearbeitet, sagt Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Diese Schäden sollen während der sechs Wochen, in denen das Jahnbad im Juli und August geschlossen wird, behoben werden, Notwendig ist zudem der Austausch von Fliesen. Die sind schadhaft. Allerdings springt dafür zunächst nicht die Firma ein, die die Fliesen in der Halle aus den 70er Jahren angebracht hat. Vielmehr sei das Unternehmen auf Tauchstation gegangen, als die Stadtverwaltung die Beseitigung der Baumängel einforderte, so Luedtke. Jetzt werde eine andere Firma mit der Ausbesserung der Schäden beauftragt, "wobei wir uns das Geld natürlich von der Verursacherfirma zurückholen werden". Das heißt unter Fachleuten Ersatzvornahme und wird üblicherweise dem Verursacher in Rechnung gestellt, in der Regel allerdings nach juristischem Hickhack. Dass dabei Kosten von 30 000 Euro anfallen, bestätigt die Oberbürgermeisterin nicht.

Vor allem aber stehe während der Sommerwochen die grundlegende Reinigung des Bades an. Die erfolge üblicherweise im Jahresrhythmus. Nachdem das Bad aber erst im März 2012 fertig wurde, sei das vor Jahresfrist noch kein Thema gewesen, sagt die Rathauschefin. Vorgesehen sei die Säuberung der beiden Stahlbecken und des Kinderbassins ebenso wie der Technik und natürlich aller anderen Bereiche. Deshalb dauere die Reinigung in diesem Jahr mit sechs Wochen auch länger als üblich. "Wir öffnen wieder mit Schulbeginn." Dann müsse die Nutzung der Halle für den Schwimmunterricht gewährleistet sein. Während der Umbauphase war der Schwimmunterricht für Bornaer Grundschüler mit ausdrücklicher Genehmigung der Leipziger Bildungsagentur vom zweiten auf das dritte Schuljahr verschoben worden. Das Jahnbad in der Deutzener Straße habe jedenfalls primär für den Schwimmunterricht und sei darüber hinaus für die Vereinssportler gedacht und natürlich auch für die Nutzung von Otto Normalschwimmer. "Ein Ersatz für einen Badesee ist die Schwimmhalle aber nicht", sagt die Oberbürgermeisterin.

© Standpunkt Seite 29

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2013

Nikos Natsidis

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