Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Schöner Tag für Wyhratal - die Grundschule Neukirchen ist sicher
Region Borna Schöner Tag für Wyhratal - die Grundschule Neukirchen ist sicher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:07 19.05.2015
Jetzt ist es sicher: Schulleiterin Silvia Ehritt freut sich, dass die Schule Neukirchen nicht mehr in Frage steht. Im nächsten Jahr soll mit der Sanierung des Gebäudes begonnen werden. Quelle: Thomas Kube

Damit endet eine aufreibende Auseinandersetzung, die für ein halbes Jahrzehnt Gegenstand heftiger politischer Debatten war und zumindest in Teilen zur Entfremdung der dörflichen Bornaer Ortsteile von der Kernstadt beigetragen haben dürfte.

Im Kern beschloss der Stadtrat auf Antrag der CDU-Fraktion sowie von Brigitta Ast (Fraktion "Bürger für Borna"/Freie Wähler Borna BfB/FWB), dass der Stadtratsbeschluss vom September 2009 aufgehoben wird. Seinerzeit hatte der Stadtrat festgelegt, die Schule Ost geschlossen wird und dass die Grundschule Neukirchen bestehen bleibt, solange es entsprechenden Bedarf gibt. Nunmehr ist festgeschrieben, dass sich der Stadtrat "für den Erhalt der Grundschule Neukirchen" ausspricht, solange die im Schulgesetz geforderten Schülerzahlen vorhanden sind. Die Schule Nord wird dreizügig, die Schule West zweizügig und die Schule Neukirchen einzügig betrieben. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) soll Gelder für Planungsleistungen im Haushalt des nächsten Jahres einplanen, um die Grundschulen Neukirchen und West zu sanieren.

Sebastian Stieler (CDU-Fraktion) erklärte, mit dem Beschluss ende eine fünfjährige Schwebephase für die Schule Neukirchen. Es handle sich "um eine rein politische Entscheidung, ob die Stadt die Schule erhalten will oder nicht". Die Klage des Wyhrataler Ortschaftsrates vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen auf Einhaltung des Eingemeindungsvertrages, in dem der Erhalt der Schule vereinbart ist, werde jetzt hinfällig.Maic Staudacher (BfB) zeigte sich "froh, dass die Sache ein gutes Ende findet". Es sei immer klar gewesen, dass die Entscheidung, die Schule in Frage zu stellen, Rechtsbruch gewesen sei.

Michel Zurbrügg (SPD), als langjähriger Vorsitzender des Fördervereins der Schule unermüdlicher Kämpfer für deren Erhalt, hofft, "dass es uns gelingt, die Leute in Wyhratal wieder an die Stadt heranzuführen". Das sei auch ein Signal an die Nachbargemeinden. Mit Blick auf den Streit um die Übernahme der Gerichtskosten von Ortschaftsratchefin Beyer durch die Stadt, die die Stadt lange verweigert hatte, gab Zubrügg gegenüber Oberbürgermeisterin Luedtke zu Protokoll: "Sie haben versucht, Frau Beyer auszutrocknen."

Die Rathauschefin betonte, dass sie niemals habe die Schule Neukirchen schließen wollen, auch wenn ihr das persönlich immer wieder unterstellt worden sei. Ihr nachzusagen, sie würde eine Schule schließen, "ist eine Frechheit". Peter Finke (Linken-Fraktion) sagte, "solange Bedarf besteht, wollen wir alles tun, dass die Schule nicht geschlossen wird". Es gehe aber nicht nur um die Schule in Neukirchen, sondern um alle Schulen der Stadt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.12.2014
Nikos Natsidis

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bis Ende 2020 will der Abwasserzweckverband (AZV) Espenhain die Entsorgung im gesamten Verbandsgebiet auf den von der EU geforderten Stand der Technik bringen. Das ist fünf Jahre später, als es der Freistaat Sachsen auf Grundlage der europäischen Wasserrahmenrichtlinie fordert.

19.05.2015

Heißer Tee, Kakao, Plätzchen, Schokoweihnachtsmänner und Wiener gab es für die Kinder am Mittwochnachmittag im Goldenen Stern. Der Gewerbeverein hatte bereits zum 20. Mal zu seiner Kinderweihnachtsfeier eingeladen.

19.05.2015

Sie ist das freundliche Polenmädel gleich gegenüber der Bühne und vielleicht die Entdeckung auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt: Anna Gorski, 29 Jahre alt. Auch in der zweiten Woche des Weihnachtsmarktes sind die Bornaer an ihrem Stand noch ein wenig zurückhaltend.

19.05.2015
Anzeige