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Borna Schöpfung-Plus zur Eröffnung des neuen Gemeindehauses in Borna
Region Borna Schöpfung-Plus zur Eröffnung des neuen Gemeindehauses in Borna
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00:18 04.06.2017
Superintendent Matthias Weismann. Quelle: Günther Hunger
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Borna

Nein, ein Prachtbau ist das neue Gemeindehaus der evangelischen Kirchgemeinde am Martin-Luther-Platz sicher nicht. Aber beeindruckend ist es allemal, was seit Beginn des letzten Jahres dort entstanden ist: ein Gebäude mit einem Saal, in dem etwa 90 Leute Platz finden und der dank eines teilweise verglasten Daches tagsüber ebenso gut ausgeleuchtet wird wie bei Dunkelheit durch hochmoderne Lampen und einen Kronleuchter. Sonnabendabend ist anlässlich der offiziellen Eröffnung des Gemeindehauses die „Schöpfung-Plus“ zu hören und zu sehen. Das berühmte Oratorium von Joseph Haydn, das durch eine Lichtinstallation ergänzt wird.

Die Planungen für den Umbau des Gebäudes hatten 2015 begonnen. Im vorigen Jahr starteten die Arbeiten. Kostenpunkt: 1,1 Millionen Euro, und dass das Geld zusammengekommen ist, darf auch als Beweis für das gute Miteinander der Kirchgemeinden Lobstädt-Neukieritzsch und Borna gelten. Beide Gemeinden sind als so genannte Schwesternkirchen miteinander verbunden, weshalb Mittel aus Neukieritzsch und Lobstädt dem Bau in Borna zugutekamen. Neben diesen 250 000 Euro steuerte die Bornaer Gemeinde 120 000 Euro aus Eigenmitteln sowie etwa 25 000 Euro aus Spenden bei, während das Gros des Geldes aus dem Säckel der Landeskirche stammt, wie Superintendent Matthias Weismann sagt.

Die Vollendung des neuen Gemeindehauses sei auch ein Schritt, Borna in Zeiten schrumpfender Gemeinden als Zentrum des Kirchenbezirks Leipziger Land langfristig zu sichern. Zudem soll das Gemeindehaus in gewisser Weise zur Nachfolgeeinrichtung des Cafés Offenkundig in der Roßmarktschen Straße werden, das seine Pforten nach zehn Jahren im Herbst schließen wird (die LVZ berichtete).

Mit Haydns „Schöpfung“ dürfen sich die Besucher in der Stadtkirche am Sonnabend, 19.30 Uhr, auf ein besonderes Ereignis freuen. Nicht nur, weil der älteste der drei Wiener Klassiker dieses Werk während seines England-Aufenthalts zwischen 1796 und 798 schrieb, als er von den Aufführungen der großen Oratorien von Georg Friedrich Händel beeindruckt war. Neben den Kantoreien aus Wurzen, Borna und Grimma singen die Solisten Jana Büchner (Sopran), Martin Petzold (Tenor) und Matthias Weicher (Bariton). Es spielt das Leipziger Symphonieorchester unter Leitung von Kantor Jens Staude. Karten gibt es bei „Buch und Kunst“ sowie an der Abendkasse.

Von Nikos Natsidis

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