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Schranken öffnen sich für Besucher

Schranken öffnen sich für Besucher

Lippendorf. 9500 Besucher beim Tag der offenen Tür des Kraftwerks Lippendorf. Diese Zahl schätzte der Öffentlichkeitschef am Sonnabend, 17 Uhr, als sich die Werk-Türen schlossen.

. Doch damit war für ihn noch kein Ende in Sicht. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Werkes lud die Betriebsleitung ihre 270 Mitarbeiter anschließend zu einer Dankeschön-Veranstaltung unter das riesige Sky-Dach an der Bühne ein.

Diesem gewaltigen Ansturm auf das imposante Vattenfall-Europe-Kraftwerk waren die Mitarbeiter des Werkes und ihre vielen fleißigen Helfer zwar gewachsen, aber die Technik machte schlapp. Der Lastenaufzug, der auf einen Ritt 66 Besucher zu einem Rundum-Blick über das Leipziger Neuseenland auf das 163 Meter hohe Kesselhausdach beförderte, war zur Mittagszeit aufgrund des Dauerbetriebs „heiß gelaufen". Eine Stunde brauchte der Lift, um wieder flott zu werden.

 

 

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Lippendorf. 9500 Besucher beim Tag der offenen Tür des Kraftwerks Lippendorf. Diese Zahl schätzte der Öffentlichkeitschef am Sonnabend, 17 Uhr, als sich die Werk-Türen schlossen. Doch damit war für ihn noch kein Ende in Sicht. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Werkes lud die Betriebsleitung ihre 270 Mitarbeiter anschließend zu einer Dankeschön-Veranstaltung unter das riesige Sky-Dach an der Bühne ein.

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Von dem Ansturm war vor allem die 67-jährige Gabi Edler begeistert. Sie erhielt für den Verein „Straßenkinder", eine Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Leipzig, 8300 Euro vom Werkleiter Joachim Kahlert und dem Betriebsratsvorsitzenden Franz Waberzeck überreicht: Spenden von den Besuchern und von Partnerfirmen von Vattenfall. „Ich bin glücklich über das viele Geld. Das kann ich für meine derzeit 60 Kinder gut gebrauchen", erklärte sie. Sie freute sich darüber, dass sie im Juli mit ihren Straßenkindern das Werk besichtigen darf.

Wer sich nicht in Warteschlangen einreihen wollte, konnte auf einem der 500 Stühle an der Bühne Platz nehmen. Dort waren auch die Besucher vor Regengüssen sicher. Vattenfall hatte für den Tag der offenen Tür ein Sky-Dach aus der Schweiz kommen lassen. Zehn Stunden brauchten die Techniker, um dieses Himmelsdach aufzuhängen. Auf der Bühne gaben die Mitglieder des Kitzscheraner Sportvereins Kostproben ihres Könnens. Sie zeigten zehn Tänze. Das Gesangsduo Wolffs-Revier sorgte ebenso dafür, dass die Gäste schöne Stunden

 

Vor zehn Jahren ging der erste von zwei Blöcken des Kraftwerks Lippendorf ans Netz. Dieses Jubiläum nahm das Unternehmen zum Anlass, um die Schranken einen Tag lang oben zu lassen. „Wir sind ein offenes Unternehmen und wollen heute zeigen, wie umweltgerecht wir arbeiten", erklärte Kraftwerksleiter Joachim Kahlert, der sich über das große Interesse der Besucher freute.

Diese interessierten sich auch für die Vereinsangebote, die aktuellen Projekte zu Vattenfalls Strategie „Making Electricity Clean", die Vorführungen der Feuerwehr oder die Ausbildungsstätte im Werk. Vor allem aber kamen sie wegen der Technik nach Lippendorf. „Mich interessiert, wie das Maschinenhaus dimensioniert ist", sagte der Grimmaer Maik Walther.

 

verleben konnten. Allerdings mussten sich die Besucher gedulden, die eine Bratwurst, ein Steak oder Kaffee und Kuchen erstehen wollten. An den Versorgungsständen war Betrieb. Nicht minder rege nutzten die Gäste die Busverbindung zum Tagebau Schleenhain.

Vor zehn Jahren ging der erste von zwei Blöcken des Kraftwerks Lippendorf ans Netz. Dieses Jubiläum nahm das Unternehmen zum Anlass, um die Schranken einen Tag lang oben zu lassen. „Wir sind ein offenes Unternehmen und wollen heute zeigen, wie umweltgerecht wir arbeiten", erklärte Kraftwerksleiter Joachim Kahlert, der sich über das große Interesse der Besucher freute.

Diese interessierten sich auch für die Vereinsangebote, die aktuellen Projekte zu Vattenfalls Strategie „Making Electricity Clean", die Vorführungen der Feuerwehr oder die Ausbildungsstätte im Werk. Vor allem aber kamen sie wegen der Technik nach Lippendorf. „Mich interessiert, wie das Maschinenhaus dimensioniert ist", sagte der Grimmaer Maik Walther.

Cornelia Braun

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