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Schwarz, bunt, laut: NCN mischt zum elften Mal den Kulturpark Deutzen auf

Nocturnal Culture Night Schwarz, bunt, laut: NCN mischt zum elften Mal den Kulturpark Deutzen auf

Wo trifft Postpank auf Wave, Synthiepop auf Neofolk und Industrial-Rock? Das Festival Nocturnal Culture Night (NCN) im beschaulichen Deutzen lockt seit über einem Jahrzehnt Anhänger elektronischer und alternativer Musikrichtungen in den Kulturpark. An diesem Wochenende ist es wieder so weit.

Festivalstimmung in Deutzen.

Quelle: Veranstalter

Neukieritzsch/Deutzen. Es steht wieder ein schwarzes, buntes und lautes Wochenende in Deutzen bevor. Bis zu 2500 Besucher erwarten die Veranstalter des elften NCN, wie das Festival Nocturnal Culture Night in der Langform heißt, im Kulturpark Deutzen. Die ersten Gäste reisen voraussichtlich schon am Mittwoch, spätestens aber am Donnerstag an. Denn dann steigt hier ab etwa 21 Uhr die Eröffnungsparty.

Den vorgezogenen Auftakt, für den die Tickets längst ausverkauft sind, hatte die Agentur von Festivalmacher Holger Troisch im vorigen Jahr eingeführt. Einerseits, um eingefleischten Festivalgängern den Spaß zu verlängern. Andererseits, um den Anreiseverkehr und damit die Staus in Deutzen zu entzerren.

Festival in Deutzen mit noch mehr Abwechslung

NCN wird in diesem Jahr, was Musikrichtungen, Bands und Künstler betrifft, noch vielseitiger und abwechslungsreicher. Zwar fehlen die ganz großen Namen, die szeneübergreifend bekannt sind, dafür dürfen sich die Besucher wieder auf eine geballte Ladung Musik unterschiedlicher Stile und auf manchen Geheimtipp freuen. Die schwedische Band Me The Tiger ist in den Augen der Veranstalter so einer. Die Internetplattform alternativmusik.de feiert sie als „frischer Wind in der festgefahrenen elektronischen Musik-Szene.“

Insgesamt stehen 57 Bands und Projekte im Line up für das diesjährige Festival und die Veranstalter sind stolz darauf, ihrem deutschen und internationalen Publikum immer wieder Neues aus der großen Bandbreite der elektronischen und alternativen Musik vorzustellen. Als das wären zum Beispiel: Minimal, Postpank, Wave, Synthiepop, Neofolk, Rock, Industrial...

Zu den etablierten Projekten, die auf den beiden größeren Bühnen in diesem Jahr als Headliner den Ton angeben, gehören ASP, Fixmer McCarthy, Klangstabil, DAF, Megaherz, Solitary Experiments. Zwischen Namen wie Bleib Modern, Eisfabrik, Hante oder Tying Tiffany findet sich auch Pankow. Dahinter verbirgt sich natürlich nicht die legendäre Berliner Rockband, sondern ein Trio, das seit 1983 als Wegebereiter des Industrial in Italien gilt.

Kulturpark wird sogar umgebaut

Fürs NCN gibt der Verein Pro Regio den Kulturpark komplett aus der Hand, vermietet das Areal an der Adria an Troischs Veranstaltungsagentur. Die ließ in diesem Jahr sogar umbauen. Auf dem Gelände am Veranstaltungshaus, wo bisher immer der Mittelaltermarkt stattfand, steht diesmal eine Bühne. Die bekommt den Namen Weidenbogenbühne, die es in kleiner Form schon gab, und wird neben Park-, Amphi- und Kulturbühne die größte beim diesjährigen Festival sein.

Der Mittelaltermarkt, der in den vergangenen Jahren auch immer etliche Deutzener anzog, bekommt seinen Platz auf der Wiese vor der Grundschule, wie Troisch mitteilt. Auch Lesungen und Filmvorführungen stehen wieder auf dem Festivalprogramm.

Eine Woche vor dem diesjährigen NCN machte in Deutzen ein Gerücht die Runde, wonach für die Zeit des Festivals im ganzen Ort Parkverbot herrschen solle. Andy Krummsdorf, der neue Ortsvorsteher, brachte die Frage sogar vor den Gemeinderat. Die Verwaltung verneinte derartige Absichten und auch Kulturparkleiter und Gemeinderatsmitglied Michael Wagner (BFD) wusste nicht, dass jemand etwas derartiges beantragt habe. Den Festivalbesuchern stehen rund um den Park und auf der Wiese vor der Kirche mehrere hundert Parkplätze zur Verfügung, sagte Wagner der LVZ.

Festival-Tickets auf 2500 limitiert

Eine knappe Woche vor dem Festival waren bereits rund 2000 der auf 2500 Stück limitierten Karten verkauft. Tagesgäste aus Deutzen und Umgebung, die für ein paar Stunden in das besondere Flair dieses Festivals eintauchen wollen, könnten also an den Tageskassen noch Erfolg haben.

Das Interview mit einem Besucher aus Zürich veröffentlicht die LVZ am Mittwoch.

Von André Neumann

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