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Borna Schwimmhalle: Namenssuche geht weiter
Region Borna Schwimmhalle: Namenssuche geht weiter
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19:11 25.11.2011
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Borna ist zweifellos die Stadt der Zwiebel (gewesen). Sven Kluge schlägt deshalb „Zwiebel-Therme", „Zwiebelbad" oder „Zwiebelmare" vor. Oder auch „Glück-auf-Therme" und „Glück-auf-Bad". Fünf von mehr als 60 Vorschlägen, die mittlerweile in der LVZ-Redaktion in der Brauhausstraße in 04552 Borna eingegangen sind. Das Stichwort Zwiebel ist auch Gabriele Thiecke in den Sinn gekommen. Ihre Vorschläge: „Schwimmhalle zur Zwiebel".

Eher an die andere Seite der ruhmreichen Bornaer Stadtgeschichte haben offenkundig Christine und Erhard Schüler aus Deutzen mit ihren Vorschlägen „Bergmannstherme" und „Waschkaue Blue" gedacht. Das gilt auch für Susan Danz aus Rötha, die für „Rösche" oder auch „Bornaer Rösche" optiert. Als Rösche wird im Bergbau die Wasserseige, eine Rinne zur Wasserableitung im unteren Bereich des Stollens, bezeichnet.

Die Familie von Jana Sporbert fiebert bereits der Eröffnung der Halle entgegen. Ganz besonders die beiden Kinder Lara (8) und Mira (3). Mira ist für „Quacksi", wobei die Kleine an einen Frosch denkt, während ihre große Schwester „Nemo" (wegen des gleichnamigen Disney-Films) oder „Seestern Borna" ins Spiel bringt. Von den Eltern stammen die Vorschläge „Blue Water", „Blue Ocean", „Wasser-Oase Borna" und „Blaue Lagune Borna". Die Familie will den Besuch der Schwimmhalle aller zwei Wochen zu einem festen Ritual werden lassen.

Wenn es um seine Heimatstadt geht, kann jemand wie Wolfgang Fuchs nicht untätig sein. Der Mann, der seine Erinnerungen zu Papier gebracht hat und jahrelang auch für die LVZ aktiv war, bringt neben den Bezeichnungen „Glück-auf-Pool", „Aquafit-Pool" und „Bornaqua" auch das „Jahnbad" ins Spiel. An den Begründer der deutschen Turnbewegung im 19. Jahrhundert erinnerte bekanntlich vor Jahrzehnten ein Freibad in Borna-West.

Und es geht weiter mit Vorschlägen, die nicht alle hier aufgezählt werden können, und die beweisen, dass sich die Bornaer beziehungsweise die Bewohner aus den Nachbarorten sehr wohl „einen Kopp" machen um die Belange der Stadt. Etwa „Oase" oder Neptun (Helga Hermann). Oder Friedheim Opelt, der „Wyhra-Welle" vorschlägt. Seine Begründung: Das hat einen Bezug zur Stadt und ließe sich gut als Logo darstellen, wenn zwei große W von zwei parallel verlaufenden Linien durchzogen werden, die die Wellenbewegungen symbolisieren. Reymond Kreuziger aus Regis schlägt „Schwimmhalle Adria", „Badeolymp" sowie „Badeparadies Eldorado" vor.

Oder es gibt, das ist der Zug der Zeit, einen englischen Namen. „Black Damp" schlägt Corinna Würzner vor, was so viel wie Stickwetter im Bergbau oder Grubengas bedeutet.

In jedem Fall läuft die von der Stadt und der LVZ initiierte Namenssuche noch, bei der Ihnen, liebe Leser, auch attraktive Preise winken – und zwar Eintrittskarten für Kulturveranstalungen in Leipzig wie in Borna.

Nikos Natsidis

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