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Segelflug endet unfreiwillig bei Borna

Sportflieger Segelflug endet unfreiwillig bei Borna

Das passiert nicht alle Tage: Ein Segelflugzeug, das am Donnerstag kurz nach Mittag in Jena gestartet war, landete am Nachmittag auf einem Feld bei Borna. Pilot Manfred Materne blieb unverletzt und entspannt. Einige Schaulustige näherten sich dem unfreiwillig gelandeten Flugzeug und machten Fotos.

Endstation auf einem Feld nahe der B 93 bei Borna. Wegen zu schwacher Thermik musste Manfred Materne am Donnerstagnachmittag hier unfreiwillig landen.

Quelle: André Neumann

Borna. Für einen Segelflieger, der in Jena gestartet war, endete ein Streckenflug am Donnerstagnachmittag vorzeitig auf einem Feld bei Borna. Nachdem der Segler kurz nach 16 Uhr neben der Bundesstraße 93 in Richtung Altenburg niedergegangen war, war eine Streifenwagenbesatzung aufmerksam geworden und mit Blaulicht zu der vermeintlichen Unglücksstelle gefahren.

Manfred Materne vor seinem Segler auf

Manfred Materne vor seinem Segler auf

Quelle: André Neumann

Doch der 65 Jahre alte Manfred Materne aus Bad Berka konnte die Beamten beruhigen. Er und sein Segler waren unversehrt. „Das war keine Notlandung“, sagte er später der LVZ. „Außenlandung“ sei der treffende Begriff dafür, dass ein Segelflugzeug sein Ziel nicht erreicht und den Flug vorzeitig abbrechen muss.

Materne war gegen 13 Uhr auf dem Flugplatz in Jena-Schöngleina gestartet. Beim dort stattfindenden Jena Cup 2016 wollte er sich für die Deutsche Meisterschaft 2017 qualifizieren. Dafür hätte es der Hobbypilot mit seinem Flugzeug aber noch bis vor Döbeln und zurück nach Jena schaffen müssen. Doch als er kurz vor Borna spürte, wie der Auftrieb nachließ, ging er auf Nummer sicher. „Dann sollte man schon sehen, dass man innerhalb der nächsten 200 Meter etwas findet“, sagte er. Das Feld neben der B 93 erwies sich als sehr geeignet.

Während ein paar wenige Schaulustige sich dem unfreiwillig gelandeten Flugzeug näherten und Fotos machten, erzählte Materne gern seine Geschichte und wartete auf seinen Helfer, der ihn später mit Auto und Anhänger nach Jena zurückholte.

Von André Neumann

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