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Borna Seifenkistenrennen und 500 Enten im Kitzscheraner Burgareal
Region Borna Seifenkistenrennen und 500 Enten im Kitzscheraner Burgareal
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00:18 21.06.2017
Zum Park- und Teichfest in Kitzscher gehört auch ein Rummel. Quelle: René Beuckert
Kitzscher

Bestes Wetter beim Park- und Teichfest in Kitzscher. Begann am Sonnabendvormittag das traditionelle Seifenkistenrennen in der Lärchenstraße bei angenehmen Temperaturen, fand sich nachmittags am Rittergutsgelände pünktlich zu Beginn des Festes die Sonne ein.

René Marticke von der Stadtverwaltung sagte: „Die Organisation für das Fest funktioniert im wesentlichen, schließlich schauen wir mittlerweile auf etliche Jahre Erfahrung zurück.“ Das Zusammenspiel aller Beteiligten klappe recht gut. „Besonders die Vereine und der Kindergarten, aber ebenso die Feuerwehr bereichern das Festgeschehen“, so Marticke weiter.

Claudia Frehland von der Kindereinrichtung „Wirbelwind“ hatte mit ihren Mitstreiterinnen vor dem Festbeginn alle Hände voll zu tun. „Gemeinsam mit der Jugendeinrichtung sind wir auf die jüngsten Festbesucher eingestellt.“ Nach wie vor erfreue sich das Kinderschminken großer Beliebtheit. Prinzessinnen und Tiergesichter seien am meisten gefragt. Die zaubern wir den Kindern mit Pinsel und Farbe ins Gesicht“, so Wirbelwind-Chefin Frehland weiter. Dass die Kindergartenkinder am Nachmittag mit einem eigenen Auftritt noch das Bühnenprogramm gestalteten, freute sie besonders. „Seit einem Vierteljahr proben die Mädchen und Jungen für das Ereignis, weswegen sie schon ganz aufgeregt sind.“ Mit Tänzen, Liedern und einer Klanggeschichte begeisterten sie am Nachmittag die Besucher im Festzelt.

Auch der offene Jugendtreff hatte im einstigen Burgareal Quartier bezogen. „Kinderspiele sind bei den Jüngsten gefragt“, hob Michael Fläming hervor. Auch beteiligten sich die jungen Leute am Seifenkistenrennen mit neu gebauten Gefährten. „Wir haben uns einen Bauplan organisiert und danach Seifenkisten konstruiert, an denen wir in den letzten fünf Wochen gearbeitet haben. Unsere alte Rennkiste entsprach nämlich nicht mehr den Anforderungen, um auf die vorderen Plätze zu kommen“, stellte Fläming fest. Tatkräftige Unterstützung für ihr Vorhaben erhielten sie dabei auch vom Hausmeister der Grundschule.

Auch die Jugendfeuerwehr war in diesem Jahr wieder mit von der Partie. „Nachdem unser Flitzer ständig technische Macken hatte, haben wir nachgebessert“, verriet Andreas Spanknöbel. Seifenkistenpilot Luckas Dworek verwies darauf, dass am neuen Fahrzeug die Bremsen besonders gut ziehen. „Die brauche ich, um die Strohballen am Hang geschickt zu umsteuern, was mit viel Spaß bereitet.“ Das überholte Fahrzeug sei vor dem eigentlichen Rennen getestet worden. „Einmal sind wir damit sogar umgekippt“, sagte Luckas Dworek. Er fühle sich jetzt aber sicher in der Seifenkiste, zumal die Bremsen gut greifen.

Am Sonnabendnachmittag strömten die Besucher zum Fest auf das Rittergutsgelände, wo es eine breite Palette an Unterhaltungsangeboten für Groß und Klein gab. Das sogenannte Entenrennen mit Start an der Eulabrücke war auch diesmal wieder eine Attraktion. Die 500 Enten sorgten für Spannung beim Zieleinlauf.

Von René Beuckert

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