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Borna Seniorenbetreuer führen Märchen „Hänsel und Gretel“ in der Bella Groitzsch auf
Region Borna Seniorenbetreuer führen Märchen „Hänsel und Gretel“ in der Bella Groitzsch auf
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14:00 01.04.2017
Märchenzeit in der Bella Senioren-Residenz Groitzsch. Das Betreuerteam führt „Hänsel und Gretel“ auf – hier kümmern sich die Engel Beatrice und Lucie um die schlafenden Kinder Hänsel und Gretel, dargestellt von Lisett Freyer und Jana Gentsch. Die Märchenerzählerin ist Ramona Reinhardt. Quelle: Mathias Bierende
Groitzsch

Es muss nicht immer Weihnachten sein, um sich auf Märchen einzulassen. Zeit für schöne Geschichten, Zauberei und ein gutes Ende findet sich auch mitten im Frühling, wie vorgestern in der Bella Senioren-Residenz in Groitzsch. Zum zweiten Mal führte das Betreuerteam für alle Bewohner ein Märchentheater auf – nach Schneewittchen im vergangenen Jahr war es nun Hänsel und Gretel.

Wochenlang hatten die Frauen für den 40-minütigen Auftritt geprobt, ihre Texte gelernt, Kostüme zusammengestellt und sogar freie Tage für die Vorbereitung geopfert, zieht Ilona Jahn den Hut vor ihren Kolleginnen. An der Gatzenerin ist eine Schauspielerin verloren gegangen, sie war schon Gründungsmitglied des Groitzscher Squenz-Theater und hat auch schon in Altenburg Bühnenerfahrung gesammelt. Für die Aufführung in der Bella nahm sich die 56-Jährige den Grimmschen Märchenklassiker noch einmal zur Hand, kürzte hier und da, feilte an den Dialogen und machte ihn für die älteren Zuschauer passend. „Viele Bewohner können sich nicht anderthalb Stunden lang konzentrieren, deshalb müssen wir die Geschichte etwas verknappen.“

Als liebliche Märchenerzählerin machte es sich Ramona Reinhardt mit einem dicken Buch im Sessel bequem. Die anderen Darsteller waren: Sabine Oeler (Mutter), Heike Klammer (Vater), Lisett Freyer (Hänsel), Jana Gentsch (Gretel), Ilona Jahn (Hexe) sowie die kleinen Goldengel Beatrice Klammer und Lucie Oeler. Für die Technik war Andreas Oeler-Otto zuständig und bei den Kostümen und Requisiten halfen Ute Romer und Victoria Quionque maßgeblich mit aus. Ein Großteil der Requisiten stammen noch vom Squenz-Theater beziehungsweise von früheren Faschingsveranstaltungen in der Bella.

Für die 75 Bewohner war das Theaterstück eine willkommene Abwechslung im Heimalltag, lobte die Heimleiterin Kathleen Fritzsche das Engagement des Betreuungsteams.

Von Kathrin Haase

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