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Borna Separater Eingang für Besucher im Bürgerhaus von Borna
Region Borna Separater Eingang für Besucher im Bürgerhaus von Borna
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00:18 20.03.2018
Goldener Stern Borna - Forum úber die Unterbringung von Flúchtlingen in den ehemaligen Lehmbaugebçuden in der Witznitzer Werkstrasse in Borna Quelle: LVZ
Borna

Besucher, die künftig in den großen Saal im „Goldenen Stern“ in Borna wollen, müssen nicht mehr umständlich am Standesamt vorbei. Der große Raum, in dem der Stadtrat tagt und Kulturveranstaltungen stattfinden, bekommt einen separaten Eingang. Der Umbau gehört zur Sanierung des Bürgerhauses, das vor Jahrhunderten ein Gasthaus war und später ein Kinderkaufhaus beherbergte. Darüber informierten die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) und Bürgermeister Karsten Richter (CDU) am Donnerstag im „Goldenen Stern“.

Mehr Platz für Standesamt

Die Sanierung des „Stern“ sei mehr als zwei Jahrzehnte nach den letzten größeren Arbeiten notwendig, erläuterte Thomas Heiser vom Colditzer Ingenieurbüro Schlender und Heiser. Das historische Gebäude war in den 80er-Jahren immer mehr verfallen, bevor es, auch auf Initiative des damaligen Bauamtschefs im Landratsamt, des heutigen SPD-Stadtrates Klaus Sachse, in den heutigen Zustand gebracht wurde. Das Standesamt soll mehr Platz bekommen. Selbstverständlich werden Schäden wie etwa am Fußboden im Zuge der Arbeiten beseitigt. Und, für Passanten ganz wichtig, im „Goldenen Stern“ gibt es künftig eine öffentliche Toilette.

Barrierefreie Vereinsräume in der Schulstraße

Freizeittreff Borna Ost in der Schulstraße. Andreas DöringSanierungen stehen auch in den beiden Vereinshäusern in der Röthaer und der Schulstraße an. So erhält die ehemalige Kinderkrippe in der Schulstraße, in der neben der Kindervereinigung Leipzig und der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiative Leipzig auch der Kreissportbund und der Regionalverband der Kleingärtner Borna/Geithain/Rochlitz Domizile haben, zwei barrierefreie Aufenthaltsräume sowie ein barrierefreies WC. Dabei werden das Gebäude energetisch saniert und der Brandschutz auf den neusten Stand gebracht, so Planer Kay-Uwe Hockauf vom gleichnamigen Planungsbüro in Witznitz. Erneuert werden auch die elektrischen Leitungen.

Feuerwehrturm wird zum Fluchtweg

Der Feuerwehrturm, in dem früher die Feuerwehrschläuche zum Trocknen aufgehängt wurden, soll zu einem zweiten Fluchtweg im Vereinshaus in der Röthaer Straße werden, so Bürgermeister Richter. Dort entstehen im Zuge der geplanten Sanierung des Gebäudes im Erdgeschoss Umkleideräume nebst Behinderten-Toilette. Zudem ist eine moderne Wärmedämmung vorgesehen.

Für die Sanierung der drei Gebäude muss die Stadt jeweils nur ein Drittel der Kosten übernehmen, sagte Oberbürgermeisterin Luedtke. Die restlichen Gelder stammen aus Fördertöpfen wie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) sowie dem Programm „Stadtumbau Ost“.

Von Nikos Natsidis

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