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Borna Skatepark Pegau feierlich eröffnet
Region Borna Skatepark Pegau feierlich eröffnet
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17:10 19.05.2015
Boards und BMX-Räder haben Pause, dafür werden die Scheren gezückt: Pegaus Skatepark wird auf das Kommando von Pfarrer Torsten Reiprich feierlich eröffnet. Quelle: G. Redepenning

Bürgermeister Peter Bringer erinnerte sich noch gut an den Tag, als ein paar junge Skater in sein Büro kamen und ihm mit viel Mühe und Wiederholungen ihre Inspiration und Begriffe wie "Quarter- oder Halfpipe" erklärten. Sein Versprechen: "Mit dem Projektträger, dem evangelischen Kirchspiel Pegau, werden wir uns bemühen, die Anlage in einem guten Zustand zu erhalten."

Die vergangenen Monate waren angefüllt mit "Planen, Bangen, Tüfteln und Bauen", sagte Pfarrer Torsten Reiprich vom Kirchspiel. "Ohne das Durchhaltevermögen der Jugendlichen wäre dies hier nicht entstanden. Es ist atemberaubend zu sehen, was geschaffen werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen." Viele Menschen seien beteiligt gewesen, sie hätten vorbildlich zusammengearbeitet.

Aktivitäten und Engagement waren vielfältig. Von kleinen Spenden für das große Vorhaben über eine Bürgerbefragung zum Entscheid über den richtigen Standort, die Teilnahme an Wettbewerben und Workshops, und nicht zuletzt die Motivation zahlreicher kompetenter Partner gehörten dazu.

Das Netz der Unterstützer war weit verzweigt. Aus Berlin war im April zur Aufbauhilfe ein Quartett um den BMX-Profi und mehrfachen Weltmeister Tobias Wicke angereist. Zur Eröffnung anwesend war auch Christian Andrae von der Markranstädter Firma "Labor 16", er setzte als professioneller Partner von Skate- und BMX-Anlagen die Ideen der Jugendlichen im Entwurf um.

Thomas Pfeiffer, Jugendamtsleiter im Landkreis Leipzig, zeigte sich "total überwältigt". Auf diese fantastische Anlage könnten alle Pegauer stolz sein, sie suche im Landkreis ihresgleichen. Im Gepäck hatte er ein nützliches Gastgeschenk: einen Reparaturscheck, der sicher irgendwann einmal willkommen sein wird.

Angelika Diesner von der Mibrag ging auf die "Leuchtturmfunktion" des Skateparks ein. Nicht nur aus Borsdorf und Kitzscher waren neugierige Späher da, die in ihren Kommunen Ähnliches planen. "Der Bürgermeister von Hohenmölsen hat mich auf dieses Projekt angesprochen, das über die Landesgrenzen hinaus ein Beispiel sein kann."

"Heute ist wirklich ein großer Tag für uns alle", resümierte bewegt Andreas Rauhut vom Flexiblen Jugendmanagement im Landkreis, einem Projekt des Kreisjugendringes, das die Initiative von Beginn an begleitete. "Ein Rad griff ins andere, nach einer schwierigen Anfangsphase kam alles richtig ins Rollen. Das Wichtigste daran: Wir setzten auf Beteiligung und Akzeptanz der Jugendlichen."

Die Liste der Redner komplettierten letztendlich die Hauptakteure. Jonas und Elias Lieder sowie Yves-Tom Ertel von der Black-Board-Krew, die den Parcours längst ausgiebig getestet haben, bedankten sich bei allen Helfern, stellvertretend Diana und Alexander Lieder vom Kirchspiel, mit einem Gutschein für ein ausgiebiges, gemütliches Frühstück im Backhaus Hennig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.05.2013

Gislinde Redepenning

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