Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna So wird Herbstlaub im Landkreis Leipzig richtig entsorgt
Region Borna So wird Herbstlaub im Landkreis Leipzig richtig entsorgt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:32 08.03.2018
So wie im Wohngebiet Borna-Nord werden gerade überall im Landkreis herbstliche Spuren beseitigt. Quelle: Thomas Kube
Anzeige
Landkreis

Der Herbst sorgt für bunte Blätter an den Bäumen und lässt auch im Kreis Leipzig so manches Herz höher schlagen. Doch des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid – in dem Fall das der Hauseigentümer und Gartenbesitzer. Sie stehen vor den Fragen: Muss das viele Laub beseitigt werden? Und wenn ja, wohin damit?

Über die Pflichten von Anliegern heißt es etwa im zweiten Teil der Straßenreinigungssatzung der Stadt Borna in Paragraf 5 Absatz 1: „Die Straßen (Straßenabschnitte, Straßenteile) sind regelmäßig und so zu reinigen, dass eine Störung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung, insbesondere eine Gesundheitsgefährdung infolge Verunreinigung der Straße durch Benutzung oder durch Witterungseinflüsse vermieden oder beseitigt wird. Die Reinigung umfasst vor allem das Beseitigen von Fremdkörpern, Verunreinigungen, Laub und Unkraut.“

Zehn Wertstoffhöfe im Kreis

Also, wohin mit den Blättermassen? In der Zwiebelstadt können Garten- und Grünabfälle – dazu zählen Rasenschnitt, zerkleinerter Baum- und Strauchschnitt und eben Laub aus privaten Herkunftsbereichen – das gesamte Jahr über kostenpflichtig am Wertstoffhof in der Deutzener Str. 73 abgegeben werden. Den betreibt die Kommunalentsorgung Landkreis Leipzig (Kell), die zudem über neun weitere Wertstoffhöfe im Kreis verfügt. Auch dort können Privatleute angefallenes Herbstlaub kostenpflichtig vorbeibringen, um es beseitigen zu lassen.

Wertstoffhöfe im Landkreis Leipzig

Die Kell GmbH betreibt im Landkreis insgesamt zehn Wertstoffhöfe. Das sind ihre Standorte:

Bad Lausick: Gewerbegebiet, An den Angerwiesen 21

Beucha: Gewerbegebiet, Gebrüder-Helfmann-Straße 19

Borna: Deutzener Straße 73

Frohburg: Ringstraße 4

Grimma: Gewerbepark TLG,
Bahnhofstraße 5

Groitzsch: Ehemalige Deponie Groitzsch-Wischstauden

Großlehna: Am Gläschen 9

Großpösna: Deponie Cröbern,
Am Westufer 3

Markleeberg: Hauptstraße 321

Wurzen: Gewerbegebiet Nord,
Bäßlerstraße 9

Öffnungszeiten und Entsorgungsgebühren sind auf der Internetseite des Unternehmens einsehbar: www.kell-gmbh.de.

Für die Entsorgung fällt überall bis zu einer Menge von einem Kubikmeter eine Gebühr von einem Euro je angefangenen 0,2 Kubikmeter an. Bei einer darüber hinaus gehenden Menge beträgt die Gebühr fünf Euro je angefangenen Kubikmeter.

Verbrennung ist verboten

Kell-Sprecherin Sandra Kriehme weist auf die Sächsische Pflanzenabfallverordnung hin. Demnach seien Garten- und Pflanzenabfälle hauptsächlich zu verwerten sowie eine Verbrennung jener grundsätzlich verboten. Für Garten- und Siedlervereine gibt es Abhilfe. „Die können sich im April und Oktober von uns einen Container stellen lassen“, erklärt Kriehme. Nötig sei dafür ein schriftlicher Antrag beim Bereich Abfallwirtschaft. Für die Bereitstellung, Abholung und Entsorgung werden folgende Gebühren erhoben: rund 200 Euro für einen Container mit bis zu 15 Kubikmetern, knapp 300 Euro für bis zu 20 Kubikmeter und knapp 500 Euro für bis zu 34 Kubikmeter.

Von Matthias Klöppel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Von der einen Reise nach Nordeuropa gerade zurück, beginnen beim Leipziger Symphonieorchester (LSO) die detaillierten Planungen für eine anstehende Tournee nach China. Und auch sonst ist das Programm der jetzt begonnenen neuen Spielzeit voll gepackt. Hinzu kommt die Suche nach einem neuen Dirigenten.

13.10.2017

Mit roter Farbe haben Unbekannte in Lobstädt (Landkreis Leipzig) zwei Hakenkreuze und den Schriftzug „Hitler“ an ein ehemaliges Pfarrgebäude gesprüht. Sie hinterließen außerdem an drei Stromverteilerkästen im Ort Graffiti mit ausländerfeindlichen Parolen, wie die Polizei mitteilte.

10.10.2017

Die jetzt abgeschlossene Erschließung des Groitzscher Wohnbaugebietes „Wiesenblick“ fällt wesentlich teurer aus, als die Stadt anfangs erwartet hatte. Sie schlägt mit 1,7 Millionen Euro zu Buche. Damit bleibt für die Kommune beim Verkauf aller Grundstücke kaum ein Gewinn übrig.

13.10.2017
Anzeige