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Sonderstadtrat für BSV?

Sonderstadtrat für BSV?

 Durch die drohende Zahlungsunfähigkeit des BSV seien der Trainings- und Wettkampfbetrieb gefährdet, so Stieler. „Wir wollen gemeinsam mit allen Stadträten und Oberbürgermeisterin Luedtke Lösungswege finden, um wenigstens den Kinder- und Jugendsport aufrecht zu erhalten, bis die weitere Entwicklung des BSV geklärt ist", erklärt er.

. „Durch die Kündigung der Sportstätten durch die Stadt Borna ist nicht einmal mehr eine Trainingsstätte vorhanden." Einen Tag vor Weihnachten war bekannt geworden, dass der BSV Insolvenz anmelden muss (die LVZ berichtete).

Stieler und Ast, die auf der Kandidatenliste der Freien Wähler Borna (FWB) in den Stadtrat gekommen sind, halten einen Überbrückungskredit oder auch eine vorübergehende Stundung der Sportstättengebühren für denkbar. Die Stadt habe für mehrere Millionen Euro einen Kunstrasenplatz gebaut, der genutzt werden müsse, so Ast.

Mit der Forderung nach der Einberufung einer Sondersitzung stoßen die beiden fraktionslosen Stadträte allerdings im Rathaus auf wenig Begeisterung. Oberbürgermeisterin Luedtke spricht von „Populismus". Für den BSV, zu dem mit Beginn des neuen Jahres nur noch Fußballer gehören, seien für 2009 Ratenzahlungen und für das letzte Jahr eine Stundung der Sportstättengebühren beantragt worden. „In diesem Jahr hat der Verein gar nichts bezahlt." Gespräche mit der Vereinsführung seien nicht möglich, „weil die nicht erreichbar ist". Allein schon aus Gründen der Gleichbehandlung sämtlicher Bornaer Sportvereine könne das nicht so bleiben.

Es sei aber gesichert, dass der Kickernachwuchs die Trainingsstätten auch im Januar nutzen kann – allerdings nur unter dem Dach des neu gegründeten 1. FC Borna, erklärt die Oberbürgermeisterin. Als BSV dürfe niemand mehr auf die städtischen Anlagen. Was den Vorstoß von Stieler und Ast, dem BSV einen Überbrückungskredit zu gewähren, anbelange, „so darf ich das nicht".

Die beiden Stadträte wollen aber an ihrem Vorhaben festhalten. Dafür benötigen sie die Unterstützung von fünf weiteren Stadträten, weil mindestens sieben Stadträte den Antrag zur Einberufung einer Sondersitzung des Stadtrates unterschreiben müssen. Kämen die zusammen, müsste das Gremium unverzüglich, also binnen einer Woche, zusammenkommen.

Nikos Natsidis

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