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Borna Spatenstich für neues Parkhaus der Sana Klinik
Region Borna Spatenstich für neues Parkhaus der Sana Klinik
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17:19 06.06.2018
Spatenstich für den Bau des neuen Parkhauses an der Bornaer Sana Klinik (hinten), an den Schaufeln Sana-Regionalgeschäftsführer Martin Jonas (li.), Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (2.v.li.) und SWB-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt (3.v.li.). Quelle: Jens Paul Taubert
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Borna

Die Zeiten, in denen das Verkehrschaos vor der Sana Klinik in Borna herrschte, neigen sich dem Ende entgegen. Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich für den Bau des neuen Parkhauses in der Rudolf-Virchow-Straße, das im November eröffnet werden soll.

Bauherr sind die Städtischen Werke Borna (SWB), die nicht nur für die Errichtung verantwortlich zeichnen, sondern auch zukünftig den Betrieb übernehmen. Allein in den Bau investieren die SWB rund 2,6 Millionen Euro.

Platz für zunächst 313 Fahrzeuge

Westlich der Hauptzufahrtsstraße entsteht das Parkhaus mit sechs Ebenen, die insgesamt 313 Fahrzeugen (perspektivisch sogar 500) Platz bieten. Zwei Parkplätze mit Elektro-Ladesäulen komplettieren das Angebot. „Mit dem Bau hoffen wir, die Zufriedenheit der Beschäftigten des Klinikums genauso zu erhöhen wie die der Patienten, Besucher und Anwohner“, erklärte Sana-Regionalgeschäftsführer Martin Jonas, der am Mittwoch gemeinsam mit Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der SWB, und Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) zum Spaten griff.

Bauzeit von sechs Monaten

Sechs Monate werden die Bauarbeiten etwa dauern, „Ende des Jahres können dann die ersten Autos hier geparkt werden“, sagt Hoppenstedt, dem mit dem Projekt auch daran gelegen ist, „die Leistungsfähigkeit der Stadtwerke auf diesem Gebiet unter Beweis zu stellen“. Interimsparkplätze stünden während der kommenden Monate in der Pawlowstraße und an der „Grünen Harfe“ zur Verfügung.

Spatenstich in Borna für das neue Parkhaus. Quelle: Jens Paul Taubert

Wie berichtet, musste bereits vor Baubeginn die Entwässerung der zu versiegelnden Flächen geklärt sein. Deshalb ließ das Klinikum auf eigene Kosten auf mehreren hundert Metern entlang der einstigen Kohlebahntrasse ein sogenanntes Rigolensystem bauen, das Regenwasser in den Boden ableitet.

Von Julia Tonne

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