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Borna Spekulationen um Liefervertrag mit Lippendorf halten an
Region Borna Spekulationen um Liefervertrag mit Lippendorf halten an
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22:11 08.03.2019
Der Vertrag über Wärmelieferung von Lippendorf nach Leipzig sei nicht gekündigt, sagen die Stadtwerke. Quelle: dpa
Neukieritzsch/Lippendorf/Leipzig

Auch die Stadtwerke Leipzig wollen sich nicht dazu äußern, ob der Vertrag zur Lieferung von Fernwärme vom Kraftwerk Lippendorf nach Leipzig bereits gekündigt wurde. Das Unternehmen beruft sich darauf, dass mit Kraftwerksbetreiber Leag über die laufenden Verhandlungen Stillschweigen vereinbart worden sei.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hatte im Dezember angekündigt, Leipzig wolle sich im Jahr 2023 und damit zum nächstmöglichen Termin von der Fernwärme aus dem Braunkohlekraftwerk der Leag abkoppeln. Die Ankündigung hatte für unterschiedliche Reaktionen gesorgt.

Leipziger Stadtrat hat sich mit dem Thema noch nicht befasst

Der Leipziger Stadtrat hat sich mit dem Thema offenbar noch nicht befasst. Die Leag würde gern auch über den Zeitraum von 2023 hinaus Wärme durch die Fernleitung nach Leipzig liefern und hält die Leipziger Pläne für den Bau eines eigenen Gaskraftwerkes für kontraproduktiv wegen des dann insgesamt erhöhten Ausstoßes von Kohlendioxid, weil das Braunkohlekraftwerk trotzdem weiter arbeiten werde.

Berichte über ein offizielles Schreiben der Stadtwerke an die Leag hatten jetzt Spekulationen ausgelöst, der Vertrag könnte schon gekündigt worden sein. Das bestätigen die Stadtwerke nicht.

Unklar ist, ob der Vertrag mit dem Kraftwerk gekündigt werden muss

Unklar ist, ob der Vertrag überhaupt gekündigt werden muss, oder ob er ausläuft und die Partner ihn für eine neue Laufzeit ausdrücklich verlängern müssen. Auch die Leag will sich dazu nicht äußern. Aus der Zentrale in Cottbus heißt es lediglich, man sei mit den Stadtwerken im Gespräch über eine Zusammenarbeit über das Jahr 2023 hinaus.

Von André Neumann

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