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Borna Spielplatz in Wyhra-Nähe bleibt
Region Borna Spielplatz in Wyhra-Nähe bleibt
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14:17 19.05.2015
Wo früher Kleingärten waren, soll sich bei Hochwasser die Wyhra ausbreiten können. Quelle: Thomas Kube

Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung von Stadtverwaltung und Landestalsperrenmeisterei hervor. Zudem hat der Stadtrat auf seiner letzten Sitzung klargemacht, dass er auch in Zukunft Einfluss auf die Gestaltung der Fläche nehmen will.

Die Fläche, auf der nur noch wenig an die einstigen Gartenanlagen erinnert, soll umgestaltet werde. In einer Mitteilung der Stadtverwaltung und der Landestalsperrenverwaltung heißt es, der Bereich der ehemaligen Kleingartenanlagen in der Wyhraaue werde zum Überschwemmungsbereich. Deshalb würden Gebäude, Lauben und Befestigungen abgebrochen und die Fläche damit entsiegelt, wie es Fachleute nennen. An der Wyhra werde ein Gewässerentwicklungskorridor eingerichtet und Auenwiesen angelegt. Außerdem werden Bäume gepflanzt. Dabei handelt es sich nach Angaben der Landestalsperrenverwaltung auch um Ausgleichsmaßnahme für Arbeiten an Deichen weit entfernt an der Weißen Elster.

Der Sport- und Spielplatz soll erhalten, hieß es weiter. Außerdem würden zwei neue Wegeverbindungen angelegt, um das Gebiet zu erschließen. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Die Landestalsperrenmeisterei überprüfe zudem Möglichkeiten, die ehemalige Flutmulde wieder nutzbar zu machen, um speziell die Innenstadt vor Hochwasser zu schützen. Deshalb werde die ehemalige Trasse der Flutmulde vermessen.

Um den Erhalt des Spielplatzes ging es auch in einem Antrag, den die FDP-Fraktion mit Unterstützung von CDU-Stadträten sowie des SPD-Fraktionschefs Oliver Urban und des fraktionslosen Stadtrates Sebastian Stieler auf der letzte Stadtratssitzung eingebracht hatte. Darin heißt es, dass der Stadtrat auch in Zukunft seinen Einfluss auf die Gestaltung des Gebiets an der Wyhra sichern soll. Mit der Auflösung der Gartensparten gehe eine Entwertung des Wohngebiets An der Wyhra einher. Mit neuen Grünflächen werde das ehemalige Kleingartenareal attraktiver für die Bürger.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.04.2014
Nikos Natsidis

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