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Sportlicher Zeitplan für Bundesstraße 176

Sportlicher Zeitplan für Bundesstraße 176

In weniger als drei Jahren wird der Mibrag-Tagebau „Vereinigtes Schleenhain“ die Bundesstraße 176 zwischen Neukieritzsch und Pödelwitz überqueren. Bis dahin muss die Umverlegung des rund vier Kilometer langen Straßenabschnittes mitsamt Radweg und der parallel verlaufenden 220KV-Stromleitung über die Bühne sein.

Pödelwitz/Neukieritzsch. Gegenwärtig arbeitet das Dresdner Ingenieurbüro Eibs in der Endphase der Entwurfsplanung und wird sie in Kürze zur Genehmigung einreichen. Noch in diesem Jahr rechnet die Mibrag mit einer Genehmigung durch die Landesdirektion. Die Kosten für die Straßenumverlegung trägt das Bergbauunternehmen.   „Spätestens Anfang 2013 wollen wir die neue Bundesstraße in Betrieb nehmen“. Diese Aussage trifft Stephan Uhlemann, Abteilungsleiter Technische Dienste bei der Mibrag, vor wenigen Tagen im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich weiß, dass dieser Termin sehr sportlich gehalten ist, aber wir haben bei der S 50 zwischen Deutzen und Ramsdorf im vergangenen Jahr auch schon so sportlich agiert. Und es hat wunderbar funktioniert. Wenn man heute die Straße langfährt, hat man das Gefühl, dass sie schon immer dort war.“ Momentan läuft im Dresdner Ingenieurbüro Eibs die Endphase der Entwurfsplanung. Das Dokument werde in Kürze zur Genehmigung eingereicht, und noch dieses Jahr rechnet die Mibrag mit einem positiven Bescheid durch die Landesdirektion Leipzig. Dann müsse der Straßenbau auch unverzüglich beginnen, „denn uns sitzt die Zeit im Nacken“, hat Uhlemann ausgemacht. Wie berichtet quert der Tagebau „Vereinigtes Schleenhain“ Ende 2012, Anfang 2013 die Bundesstraße bei Pödelwitz auf einer Breite von zwei Kilometern, um an das Abbaufeld Peres zu gelangen. Sukzessive soll der Tagebau in Zwei-Jahres-Schritten vergrößert werden, bis schließlich 2018 sechs Bagger und vier Förderbänder für Kohle und Abraum unter Volllast arbeiten. Bis zum Übersetzen der Bagger muss der Verkehr längst über die neue Straße rollen. „Die Besonderheit ist hier, dass wir über relativ junges Kippengelände gehen müssen“, so der Direktor Technische Dienste. Das ziehe hohe Anforderungen an den Baugrund nach sich. Bereits Ende vergangenen Jahres leitete die Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft deshalb erste Maßnahmen zur Verbesserung des Baugrunds im näheren Umfeld ein, schob Erdarbeiten auf eigenem Kippengelände an. Dazu wurden große Mengen Bodenmaterials ausgehoben und verdichtet. Die genaue Trassenführung stehe indes noch nicht fest, so der Fachmann auf Anfrage. Neben der Straßenumverlegung trägt das Bergbauunternehmen auch Sorge für die Umverlegung der Starkstromleitung von Vattenfall, des Radweges sowie der einzelnen Medienträger. „Das ist ein riesiger Organisationsaufwand“, zieht Uhlemann den Hut vor den Planern. „Aber hier können schon unsere Erfahrungen mit der S50 und der K7931 aus den vergangenen Jahren einfließen.“ Die Kosten zur Umverlegung bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich. Sie werden von der Mibrag getragen. Kathrin Haase

Kathrin Haase

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