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Borna Sportplatzeröffnung kündigt Ende aller Hochwasserschäden in Groitzsch an
Region Borna Sportplatzeröffnung kündigt Ende aller Hochwasserschäden in Groitzsch an
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21:00 14.08.2016
„Fast wie ein Teppich“ – Die Fußballer freuen sich in der jetzt beginnenden Saison über einen neuen Rasen. Jubelklänge gab’s dafür auch von den Groitzscher Spielleuten. Quelle: Julia Tonne
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Groitzsch


Für die Fußballer des SV begann die neue Saison am Sonntag auch gleich mit dem ersten Punktspiel gegen die Herren des TuS Pegau. Und das auf dem Rasen, „der sich wie ein Teppich anfühlt“, erklärte Enrico Rockstroh, Sektionsleiter Fußball beim SV, nach seinen ersten Schritten über das Grün. Bei diesen Bedingungen – so sagt er – sei nach dem Abstieg in die Kreisklasse A West im vergangenen Jahr nun sicherlich wieder der Aufstieg drin. Der Ball rollte zum Saisonauftakt noch etwas langsamer als üblich. „Aber das ist normal, wenn jetzt der Spielbetrieb losgeht, wird auch der Ball schneller“, so Rockstroh.

Für Kai Ludwig, Vorsitzender des SV Groitzsch 1861, steht fest, „dass kaum ein Verein in der Region einen solchen Platz vorweisen kann“. Denn schließlich seien nicht nur Hochwasserschäden beseitigt worden. „Vielmehr wurde hier sinnvoll und nachhaltig investiert.“ Und das war auch notwendig, wie Groitzschs Bürgermeister Maik Kunze bei der Eröffnungsfeier erläuterte. Das Hochwasser hatte den Rasenplatz zu einer Buckelpiste gemacht, die Tennisplätze waren ebenfalls nicht mehr bespielbar. „Und der Baugrund war auch noch schwierig, weshalb wir hier mehr Geld in die Hand nehmen mussten als ursprünglich angenommen“, so der Rathauschef.

„Das jetzige Gelände ist ein Quantensprung selbst zum Zustand vor dem Hochwasser“, erklärt Groitzschs Bauamtsleiter Dirk Schmidt. Es biete für alle Sportarten hervorragende Bedingungen. Und auch die Zuschauer kommen noch besser unter als bisher, denn die Tribünen wurden ebenfalls saniert. Des einen Freud ist jedoch des anderen Leid – zumindest etwas. Der Platzwart ist künftig mehr mit der Pflege des Areals beschäftigt, „das wird intensiver sein als vorher“, rechnet Schmidt. Das dürfte vor allem mit der Bewässerung zusammenhängen.

Stellvertretend für alle Hochwassermaßnahmen ist die Eröffnung des Sportplatzes mit einer Riesensause einhergegangen. „Dieses Jahr stehen nur noch die Ortsanbindung der Straße durch die Aue und die Schnauderbrücke im Ortsteil Brösen auf dem Programm“, begründet Schmidt die Feier. Für nächstes Jahr sei dann lediglich die Schnauderbrücke in Wischstauden übrig. Ist diese Sanierung geschafft, ist von den Auswirkungen der Wasserfluten in Groitzsch nichts mehr zu sehen, 27 notwendige Maßnahmen sind dann abgeschlossen. Insgesamt wurden rund vier Millionen investiert, um sämtliche Schäden in der Kernstadt und in den Ortsteilen zu beheben. Allein die Sanierung des gesamten Sportplatzes schlägt dabei mit rund 800 000 Euro zu Buche. Dafür aber bietet er jetzt ideale Bedingungen für die elf Sektionen des SV. Und die bedankten sich am Sonntag mit Vorführungen und Spielen bei den Groitzschern sowie bei Stadtrat und Bürgermeister. „Ohne die Unterstützung der Stadt hätten wir jetzt nicht diese großartige Anlage“, machte Ludwig deutlich.

Von Julia Tonne

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