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Sprung ins 19 Grad kühle Nass

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Neukieritzsch. Elke Unger und Irene Heym gehörten gestern zu den Frühschwimmern im Neukieritzscher Bad.

. Seit vielen Jahren nennen sie eine Saisonkarte ihr Eigen. Sie wollen auch noch ihre Runden drehen, bis das Freibad am Freitag seine Pforten für dieses Jahr schließt.

„Die beiden Frauen kommen seit Jahren zum Schwimmen in unser Freibad", erzählte Schwimmmeister Mirko Bruschke. Das Thermometer zeigte gestern um 10 Uhr 19 Grad Celsius Wassertemperatur und 18 Grad Celsius Lufttemperatur an. „Am Montag hatten wir noch 26 Grad Lufttemperatur", wusste Irene Heym zu berichten, die nach eigenen Angaben jedoch bei jedem Wetter ins Wasser steigt. Und die diesjährige Badesaison war bekanntlich mehr als durchwachsen. „Der Bau der Mehrzweckhalle hat uns nicht weiter gestört. Die Bauleute waren sehr rücksichtsvoll", erklärte Elke Unger. „Schlimm war es nur, als das Dach geteert wurde", ergänzte Irene Heym. Doch das hätten sie gern in Kauf genommen, da nächstes Jahr der Bau fertig und auch eine Imbissversorgung vorhanden sein soll.

Mirko Bruschke sorgte in diesem Jahr gemeinsam mit den Schwimmmeistern Ulf Gatzlaff und Marcella Hentzschel für die Sicherheit der Badegäste. Doch nicht nur das. Es fanden auch Schwimmkurse statt, in denen Schüler das „Seepferdchen" ablegen konnten. „Insgesamt hatten wir drei Kurse, an denen jeweils elf bis 14 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren teilnahmen", erzählte Bruschke. Besonders freute er sich, dass 95 Prozent der Mädchen und Jungen die Prüfungen bestanden. „Die Eltern sind dann noch regelmäßig mit den Kindern ins Bad gekommen, damit sie das Wissen vertiefen konnten", so der Schwimmmeister. Jugendliche und Erwachsene absolvierten zudem in Neukieritzsch die Normen für das Schwimmabzeichen in Bronze, Silber oder in Gold. „Die Jugendlichen brauchten die Prüfungsergebnisse zur Bewerbung bei der Feuerwehr oder der Polizei und die Erwachsenen zum Abrechnen bei den Krankenkassen", erklärte der Neukieritzscher.

Das Bad wurde von den Schulen in Neukieritzsch und Groitzsch auch für ihre Abschlussfeiern genutzt. Der Hort und der Kindergarten von Lobstädt wiederum veranstalteten im August ein Neptunfest.

Die Freiwillige Feuerwehr Neukieritzsch und der Verein „Sportfreunde Neukieritzsch" veranstalteten Volleyballturniere im Freibadgelände. „Die Freiwillige Feuerwehr führt hier auch hin und wieder ihren Dienstsport durch", so Bruschke. Nicht zuletzt nutzen regelmäßig die Mitglieder der Abteilung Schwimmen der Neukieritzscher Sportfreunde und die Bornaer Schwimmabteilung das Freibad. Ebenso haben die Bornaer Taucher hier eine Übungsstätte, jeweils donnerstags ab 19 Uhr, gefunden.

„Wenn das Wetter einigermaßen mitspielte, hatten wir ständig Badegäste", blickte Bruschke zurück. Im Vergleich zum Vorjahr waren es jedoch etwa ein Drittel weniger. Dafür stieg die Anzahl derjenigen, die sich eine Dauerkarte gekauft haben.

In der nächsten Woche heißt es nun für das Schwimmmeisterteam, das Bad auf den Winter vorzubereiten. „Es wird der letzte Grünschnitt durchgeführt und das Wasser aus den Leitungen geleert", erzählte Bruschke. Zudem muss die Technik in die Becken gebracht werden, die diese eisfrei hält. Ebenso ist vorgesehen, die Startblöcke und Leitern aus dem Badebereich zu entfernen. Die Bänke, das Volleyballnetz und die Duschen werden ebenfalls abgebaut.

„Wir würden auch gern im Winter schwimmen", berichtete Elke Unger. Doch das ist derzeit nicht möglich. Allerdings würden sich die Frühschwimmer schon darüber freuen, wenn es im Frühjahr eine digitale Uhr und eine Luft-Temperatur- und Wassertemperaturanzeige im Bad gäbe. Nicht zuletzt hoffen sie, dass der Bereich vom Bad zu den Sanitäreinrichtungen

Cornelia Braun

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