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Borna Stadt will Preisgeld für Wettinplatz
Region Borna Stadt will Preisgeld für Wettinplatz
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21:00 05.10.2011
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. Oder auch über etwas weniger. Borna beteiligt sich am Wettbewerb „Ab in die Mitte!", bei dem Gelder für die Umgestaltung städtischer Areale winken. Die Stadt hat sich mit Plänen zur Verschönerung des Platzes an der Wettinstraße beworben. Die Entscheidung fällt am Montag in Görlitz.

Nach Kriegsende residierten die Vertreter der sowjetischen Besatzungsmacht hier. Seit 21 Jahren trägt die vom Platz Richtung Norden abgehende Trasse, zu DDR-Zeiten die Rosa-Luxemburg-Straße, wieder ihren ursprünglichen Namen, der an das sächsische Herrscherhaus erinnert. In all den Jahren aber war der Platz, auch Wettinplatz genannt, nur in Maßen ansehnlich und attraktiv, wie Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) sagt. Dass soll sich ändern, und mit einem entsprechenden Konzept hat sich die Stadt jetzt im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte!" beworben.

Wer vom Bahnhof Richtung Innenstadt komme, finde nicht einmal eine Bank, so die Oberbürgermeisterin weiter. Die dürfte es möglicherweise bald geben, und der Platz soll auch grüner werden. In einer gewissen Weise könnte er zum Kontrapunkt des Dinterplatzes auf der anderen Seite des Stadtzentrums werden. Mit den Anwohnern, so Luedtke, sei die Stadt im Gespräch.

Möglich machen soll die Umgestaltung des Areals das Preisgeld, das im Rahmen des Wettbewerbs winkt. Dabei hat Borna die erste Hürde genommen, als es sich gegen zahlreiche Mitbewerber aus Sachsen durchsetzte und in die Runde der letzten fünf kam. Für die besten drei Vorschläge gibt es Preise von 30 000, 20 000 und 10 000 Euro, die für die Umsetzung der eingereichten Vorschläge verwendet werden sollen. Die Entscheidung darüber fällt am Montag in Görlitz.

Den Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen" gibt es in Sachsen seit dem Jahr 2004. Daran haben sich seither mehr als 100 Städte und Gemeinden beteiligt und über 250 Projekte eingereicht. Ziel des Wettbewerbs ist es, mehr Leben und damit auch mehr Besucher in die Städte und Gemeinden zu bringen.

Bei der Aktion „Ab in die Mitte!" handelt es sich um eine Initiative des Freistaates Sachsen im Rahmen einer sogenannten Public-Private-Partnership, mit der Kommunen Impulse für die städtebauliche Erneuerung bekommen sollen. Die Wettbewerbsprojekte, so heißt es in der Ausschreibung, sollten einen investiven und einen nichtinvestiven Teil haben.

„Ab in die Mitte!" gibt es in Deutschland seit 1999. Neben Sachsen veranstalten auch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Berlin den Wettbewerb.

Nikos Natsidis

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