Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Stadtansichten und Porträts von Ute Meinel im Böhlener Kulturhaus
Region Borna Stadtansichten und Porträts von Ute Meinel im Böhlener Kulturhaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 19.08.2017
Farbenfroh muss es bei Ute Meinel zugehen, gut zu erkennen an der Leipziger Wolkenfabrik (li.) und dem Altenburger Marktplatz.
Anzeige
Böhlen

Bunt muss es sein, farbenfroh, fröhlich. Nur bitte nicht grau, schwarz und trist. „Ich kann es nicht leiden, beim Betrachten eines dunklen Bildes in Depressionen zu verfallen“. Mit diesen Worten eröffnete Ute Meinel am Dienstagabend ihre Ausstellung „Meine(l) Bilder“ im Böhlener Kulturhaus. Und in der Tat zeigt sie den Besuchern eine Vielfalt an Farbkombinationen. Zu sehen sind unter anderem Landschaften und Porträts, aber auch Stadtansichten. So hat die 70-Jährige den Marktplatz von Altenburg, aber auch Böhlen in Szene gesetzt – in dem Fall das Rathaus und die „Wolkenfabrik“.

Genauso, wie Meinel dunkle Bilder nicht mag, kann sie es nicht leiden, ihre Motive auf eine weiße Leinwand zu malen. „Ich muss mir die Leinwände vorab immer etwas farbig vorbereiten, ansonsten bekomme ich keinen Pinselstrich hin“, erklärte sie dem Publikum während der Vernissage. Einmal im Jahr stellt Meinel aus, in Böhlen ist sie erstmals mit ihren Werken vertreten. Dabei kennt sie die Stadt wie ihre Westentasche, nach einigen Jahren als Kunsterzieherin arbeitete sie im Chemiekombinat, malte in dieser Zeit nur, wenn es Beruf und drei Kinder zuließen. Während dieser Jahre entstanden bereits erste Bilder von Böhlen, eben auch Rathausansichten. „Und die dürften im Rathaus unserer französischen Partnerstadt Vaulx-en-Velin hängen“, erklärte Böhlens ehemalige Bürgermeisterin Maria Gangloff.

Sie war es auch, die Meinel dazu überredete, im Kulturhaus wegen einer möglichen Ausstellung vorzufühlen. „Dafür danke ich ihr sehr, der Vorschlag hat sich wirklich gelohnt“, sagte die Künstlerin. Rund 30 Besucher waren zur Eröffnung gekommen, unter ihnen viele Weggefährten und ihre Familie. Die zeigt sich entspannt, wenn es darum geht, die fertigen Werke irgendwo zwischenzulagern. Denn Meinel malt von Kindesbeinen an, entsprechend unzählige Bilder sind zusammengekommen. Der Stil wechselte immer mal wieder, Öl ist genauso vertreten wie Pastellkreide und Collagen.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kulturhaus bis Ende des Jahres.

Von Julia Tonne

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Mehrheit der Bornaer wünscht sich auf dem Gelände am Breiten Teich keinen Supermarkt, sondern vielmehr ein Areal, das der Erholung dient. Gaststätte und Biergarten werden zum Beispiel häufig genannt. Nun stellt sich heraus, dass es konkrete Planungen in dieser Richtung bereits gab – und einen möglichen Investor.

19.08.2017

Unbekannte haben in den zurückliegenden Wochen circa ein Kilometer Kupferkabel aus den Räumen eines ehemaligen Schulzentrums in Böhlen (Landkreis Leipzig) gestohlen. Die Polizei schätzt den Wert des Diebesgutes auf rund 30.000 Euro.

16.08.2017

Der Groitzscher Stadtrat agiert bis zur Kommunalwahl 2019 mit 17 statt 18 Abgeordneten und Bürgermeister Maik Kunze (CDU). Zwar ersetzt Jörg Großkopf in der SPD-Fraktion den verstorbenen Uwe Hermann. Hingegen hat die Die Linke nach Rückzug von Ingo Zimmermann keine Ersatzperson mehr.

19.08.2017
Anzeige