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Stadtansichten und Porträts von Ute Meinel im Böhlener Kulturhaus

Ausstellung Stadtansichten und Porträts von Ute Meinel im Böhlener Kulturhaus

Für Ute Meinel ist es die erste Ausstellung in Böhlen. „Meine(l) Bilder“ heißt die Schau, in der unter anderem Landschaften und Stadtansichten zu sehen sind. Weil dunkle Bilder bei Betrachtern durchaus zu depressiven Stimmungen führen können, malt sie vorwiegend farbenfroh – und ausschließlich auf bunten Leinwänden.

Farbenfroh muss es bei Ute Meinel zugehen, gut zu erkennen an der Leipziger Wolkenfabrik (li.) und dem Altenburger Marktplatz.

Quelle: Julia Tonne

Böhlen. Bunt muss es sein, farbenfroh, fröhlich. Nur bitte nicht grau, schwarz und trist. „Ich kann es nicht leiden, beim Betrachten eines dunklen Bildes in Depressionen zu verfallen“. Mit diesen Worten eröffnete Ute Meinel am Dienstagabend ihre Ausstellung „Meine(l) Bilder“ im Böhlener Kulturhaus. Und in der Tat zeigt sie den Besuchern eine Vielfalt an Farbkombinationen. Zu sehen sind unter anderem Landschaften und Porträts, aber auch Stadtansichten. So hat die 70-Jährige den Marktplatz von Altenburg, aber auch Böhlen in Szene gesetzt – in dem Fall das Rathaus und die „Wolkenfabrik“.

Genauso, wie Meinel dunkle Bilder nicht mag, kann sie es nicht leiden, ihre Motive auf eine weiße Leinwand zu malen. „Ich muss mir die Leinwände vorab immer etwas farbig vorbereiten, ansonsten bekomme ich keinen Pinselstrich hin“, erklärte sie dem Publikum während der Vernissage. Einmal im Jahr stellt Meinel aus, in Böhlen ist sie erstmals mit ihren Werken vertreten. Dabei kennt sie die Stadt wie ihre Westentasche, nach einigen Jahren als Kunsterzieherin arbeitete sie im Chemiekombinat, malte in dieser Zeit nur, wenn es Beruf und drei Kinder zuließen. Während dieser Jahre entstanden bereits erste Bilder von Böhlen, eben auch Rathausansichten. „Und die dürften im Rathaus unserer französischen Partnerstadt Vaulx-en-Velin hängen“, erklärte Böhlens ehemalige Bürgermeisterin Maria Gangloff.

Sie war es auch, die Meinel dazu überredete, im Kulturhaus wegen einer möglichen Ausstellung vorzufühlen. „Dafür danke ich ihr sehr, der Vorschlag hat sich wirklich gelohnt“, sagte die Künstlerin. Rund 30 Besucher waren zur Eröffnung gekommen, unter ihnen viele Weggefährten und ihre Familie. Die zeigt sich entspannt, wenn es darum geht, die fertigen Werke irgendwo zwischenzulagern. Denn Meinel malt von Kindesbeinen an, entsprechend unzählige Bilder sind zusammengekommen. Der Stil wechselte immer mal wieder, Öl ist genauso vertreten wie Pastellkreide und Collagen.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kulturhaus bis Ende des Jahres.

Von Julia Tonne

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