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Borna Stadtrat Böhlen: Umzugspläne und neuer Einkaufsladen
Region Borna Stadtrat Böhlen: Umzugspläne und neuer Einkaufsladen
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19:18 27.10.2017
Der Verein Wegweiser ist aus der Baracke in der Leipziger Straße schon umgezogen, nun folgt auch die Schützengilde. Quelle: Julia Tonne
Böhlen

Ab dem Frühjahr 2018 gibt es in Böhlen eine neue Einkaufsmöglichkeit. Das Unternehmen Wreesmann macht aus dem ehemaligen Penny-Supermarkt neben dem Kulturhaus einen Markt für Sonderposten. Das hat Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) bei der Stadtratsitzung am Donnerstagabend verkündet. Angedacht sei nicht nur die Umgestaltung im Inneren, sondern auch die Schaffung eines Außenbereichs und das Angebot eines Grundsortiments an Lebensmitteln. „Zum Glück hat sich jetzt wieder ein Betreiber gefunden, der ein bestimmtes Angebot vorhält“, macht der Rathauschef deutlich. An der Stelle habe Penny doch eine Lücke hinterlassen.

Die Tagesordnung der Sitzung war jedoch noch deutlich umfangreicher. So stand unter anderem die Stellungnahme der Kommune zur Nutzungsänderung des Bauhofs zur Debatte. Die Schützengilde Böhlen/Rötha hatte kürzlich beim Ordnungsamt des Landkreises einen entsprechenden Antrag gestellt. Hintergrund ist, dass der Verein aus seinem bisherigen Domizil, der vollkommen maroden Baracke an der Leipziger Straße, raus muss und neue Vereinsräume braucht.

Die könnten im ungenutzten oberen Geschoss des Bauhofs entstehen, wenn denn der Landkreis seine Zustimmung zur Nutzungsänderung gibt. Der Böhlener Stadtrat jedenfalls hatte dagegen keine Einwände und befürwortete den Antrag. „Der Verein hat zudem schon einen Fördermittelantrag für Sport gestellt und wartet nun jeden Tag auf einen Bescheid. Den Umbau würden die Mitglieder so weit wie möglich selbst vornehmen“, erklärte Berndt am Donnerstag den Stadträten.

Die energetische Sanierung von Seiten der Stadt am Bauhof hat bereits begonnen und wird über das Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ finanziert. Wann der Verein umziehen kann, steht noch nicht fest. Demzufolge ist auch unklar, wann der Abriss der Baracke in der Leipziger Straße erfolgen kann.

Neuigkeiten gab es auch in Hinblick auf das Freibad, deren Wirtschaftsgebäude durch ein Feuer Ende August schwer beschädigt wurden. Laut Berndt sei die Brandsanierung abgeschlossen, die Versicherung komme für die neue Anschaffung der Innenausstattung auf, die mit rund 54 000 Euro zu Buche schlage. Der entsprechende Auftrag sei ausgelöst worden. Baulich – also ohne Innenausstattung –, so hatten die Gutachten ergeben, sei ein Schaden von rund 95 000 Euro entstanden. Der Rathauschef geht nach wie vor davon aus, dass das Bad regulär im Frühjahr wieder öffnen könne.

Eine Überraschung verkündete Berndt, als es um den Verkauf zweier unbebauter kommunaler Grundstücke ging. Während die von der Stadt festgelegten Mindestgebote für die 400 und 500 Quadratmeter großen Areale bei 30 000 und 36 000 Euro lagen, gingen die Höchstgebote bis 65 000 und 101 600 Euro.

Von Julia Tonne

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