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Borna Stadtrat Borna beschließt ermäßigte Eintritte für Ehrenamtspreisträger
Region Borna Stadtrat Borna beschließt ermäßigte Eintritte für Ehrenamtspreisträger
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19:00 21.11.2016
Ehrenamtspreisträger der Stadt Borna kommen erst ab dem nächsten Jahr in den Genuss von ermäßigten Preisen für Mediothek, Museum und Schwimmbad. Quelle: Andreas Döring
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Borna

Ermäßigte Eintrittspreise in der Mediothek, im Jahnbad und für das Museum bekommen ab Januar alle diejenigen, die die Stadt mit dem Ehrenamtspreis auszeichnet. Das hatte der Stadtrat bereits bei seiner letzten Sitzung beschlossen, die damit einhergehenden Veränderungen der Satzungen der Einrichtungen treten Anfang des nächsten Jahres in Kraft. Bisher galten die Ermäßigungen nur für die Inhaber eines aktuellen Dienstausweises der Feuerwehr der Stadt.

Der Antrag, dass nun neben den Kameraden auch Ehrenamtspreisträger in den Genuss der Vergünstigungen kommen sollten, kam von mehreren Stadträten aus verschiedenen Fraktionen. „Uns geht es darum, dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, nicht nur eine einmalige Auszeichnung erhalten, sondern auch noch auf andere Art belohnt werden“, begründete Sebastian Stieler (CDU) den Vorschlag.

Allerdings kam kurz darauf die Debatte auf, wie lange denn die Ermäßigungen gelten sollen. Christdemokrat Sylvio Weise favorisierte die Idee, den Ausgezeichneten dauerhaft vom Jahr der Preisverleihung an die geringeren Eintrittspreise zu gewähren. Für seinen Fraktionskollegen Roland Wübbeke keine Option, „sonst kommen alle, die vor Jahren den Preis bekommen haben, und wollen zum Beispiel ihr Eintrittsgeld für das Schwimmbad zurückhaben“, argumentierte er.

Er sprach sich zudem dafür aus, sogenannte juristische Personen – also Vereine – von eben dieser neuen Regelung auszuschließen. Denn ein Verein bestehe nun einmal aus vielen Mitwirkenden, die dann ermäßigungsberechtigt seien. Bisher war in den Benutzungssatzungen der Einrichtungen geregelt, dass aktiven Kameraden Vergünstigungen in den Einrichtungen der Stadt zugebilligt werden – eine Art „Blaulichtkarte“. Doch den Antragstellern ging die Regelung nicht weit genug, „auch andere ehrenamtlich wirkende Bewohner müssen in den Genuss kommen“, wie Brigitta Ast von der Fraktion Bürger für Borna/Freie Wähler deutlich machte.

Mit dem Beschluss des Stadtrates ändern sich die Benutzungs- und Gebührensatzung für die Mediothek, das Schwimmbad und das Museum zum Anfang des kommenden Jahres. Wer dann von Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) ausgezeichnet wird, kann das ganze Jahr über die Einrichtungen günstiger nutzen.

Von Julia Tonne

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