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Borna Stadtrat Groitzsch nickt neuen Rewe-Plan ab
Region Borna Stadtrat Groitzsch nickt neuen Rewe-Plan ab
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15:00 09.11.2018
In den neuen Planungsunterlagen ist das Bauareal für Gebäude – Rewe und Drogeriemarkt – verkleinert worden (Linie innerhalb der gelben Fläche). Quelle: Stadt Groitzsch/Büro Knoblich
Groitzsch

Völlig unaufgeregt hat der Groitzscher Stadtrat die geänderte Planungsgrundlage für den Bau eines Rewe-Marktes beschlossen. Der Tagesordnungspunkt zu diesem Bebauungsplan „Gewerbegebiet Süd, an der B 176“ blieb ohne Wortmeldung der Abgeordneten. Die Kritik aus Pegau wurde nicht erwähnt. Die Vorberatung in der Sitzung des Technischen Ausschusses hatte offensichtlich alle möglichen Fragen geklärt. „Einstimmig – das ist ein klares Votum“, stellte Bürgermeister Maik Kunze (CDU) fest.

Aus der Begründung in den Beschlusstext übernommen wurden die Planungsziele. Dazu gehört, dass der Lebensmittelmarkt (Rewe) als Vollsortimenter und der Drogeriemarkt (Rossmann) die Versorgungssituation in Groitzsch verbessern sollen. Die ursprünglich avisierte Einbeziehung von Pegau ist nicht mehr vorgesehen, weil die Nachbarstadt die Größe des Supermarktes und damit den Bau insgesamt ablehnt.

700 Quadratmeter für die Drogerie in Groitzsch

In südlichen Ende der Stadt sollen Verkaufsflächen von 1500 Quadratmetern für Lebensmittel (inklusive Backshop) und 700 Quadratmeter für die Drogerie möglich sein. Damit wird die Größe von Rewe ein wenig verringert; was Pegau aber nicht ausreicht. Es besteht auf der Einhaltung der in der Landes- und Regionalplanung genannten 800 Quadratmeter für vergleichbare Kommunen. Zusätzlich, heißt es in den Unterlagen, ist ein Bewirtungsbereich von 180 Quadratmetern zulässig.

Interessenten vom 3. Dezember bis zum 11. Januar Einsicht nehmen

Groitzsch rechnet trotz der größeren Fläche und des zu erwartenden Pegauer Neins mit einer Genehmigung. Es gab dazu Konsultationen mit der Landesdirektion, und ein spezielles Gutachten bestärkt die Schusterstadt in ihrem Vorhaben. Zuvor allerdings wird der Bebauungsplan erneut öffentlich ausgelegt, so dass Interessenten vom 3. Dezember bis zum 11. Januar 2019 Einsicht nehmen können. Nachbarkommunen, Behörden und Versorgungsunternehmen sollen ihre Stellungnahme abgeben.

Von Olaf Krenz

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