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Straßenbau in Pegau für 700 000 Euro

Straßenbau in Pegau für 700 000 Euro


Noch hat Pegau den Haushalt für 2012 nicht verabschiedet, doch die Papiere liegen startklar. „Die Planungen sind abgeschlossen, die Ausschreibungen werden vorbereitet", sagt Bauamtsleiter Gunther Grothe.

. Die zwei Baustellen seien ein „Riesenklopper" mit erheblichen Eigenmitteln, daher sei das Projekt so schwierig im Haushalt unterzubringen.

Die Friedensstraße schlägt mit 335 000 Euro zu Buche. Dort werden die gesamte Straße und die Fußwege saniert. Zudem bekommt die Trasse eine neue Beleuchtung. Der Kanal könne nur punktuell ausgebessert werden. „Kanalbau wird fast gar nicht mehr gefördert. Allein im Sanierungsgebiet werden noch bei einem Viertel der Kosten 80 Prozent übernommen", so der Amtsleiter. Ansonsten muss die Stadt alles allein bezahlen. Eine komplette Kanalsanierung in der Friedensstraße könne man sich daher nicht leisten. Beim Straßenbau würden immerhin rund zwei Drittel der Kosten aus einem Fördertopf kommen. In der Friedensstraße ist seit der Wende noch nichts passiert. So mancher ärgert sich schon lange über den schlechten Zustand der gepflasterten Piste und der alten Gehwegplatten.

Im Bereich Salzgasse, Topfmarkt, Mariengasse und Frankeplatz wurde vor zehn Jahren zwar hier und da etwas ausgebessert, aber dort müsse jetzt auch mal grundlegend was gemacht werden, so Grothe. Will heißen: kompletter Kanal- und Straßenbau für 380 000 Euro. Weil es in Pegau keine Straßenausbaubeitragssatzung gibt, bleiben die Anwohner von jeglichen Kosten verschont. Die Stadt muss für die zwei Bauvorhaben etwa eine Viertelmillion Euro aus Eigenmitteln berappen.

Straßenbau ist teuer für eine Kommune, meint der Bauamtsleiter, „aber glücklicherweise sind wir fast durch". 2013 sei die Kreuzgasse geplant, deren Zustand auch miserabel ist, und 2014 die Neugasse. Dann würden nur noch zwei, drei Straßen übrig bleiben. Gut so, denn Fördergelder fließen wohl in Zukunft immer spärlicher.

Claudia Carell-Domröse

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