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Superfolie: Bornaer Feuerwehrautos leuchten auf

Spende für Stadtwehr Superfolie: Bornaer Feuerwehrautos leuchten auf

Um die Sicherheit der Feuerwehrkameraden aus Borna weiter zu verbessern, werden derzeit die Einsatzfahrzeuge mit einer Spezialfolie beklebt. Die hat AMB zur Verfügung gestellt. Denn zukünftig betreut die Feuerwehr rund 30 Kilometer Autobahn und will schneller im Einsatzfall zu erkennen sein.

Die ersten Einsatzfahrzeuge hat Stadtwehrleiter Tino Reim (rechts) bereits beklebt. Die Spezialfolie dafür brachte Jens Strehlau von AMB.

Quelle: Julia Tonne

Borna. Jede Schraube musste Tino Reim abschrauben, jede Leiter abmontieren, überall Maß nahmen. Stunden hat der Stadtwehrleiter in den vergangenen Tagen damit verbracht – allerdings gerne. Denn die Bornaer Feuerwehr hat von Automobile Borna eine Spezialfolie gesponsert bekommen. Die klebt bereits an den ersten Einsatzfahrzeugen, jetzt müssen noch der Schlauch- und der Gerätewagen zur Dekoration.

Doch die gelb-roten gestreifen Hinterteile der Fahrzeuge sollen nicht nur schön aussehen. Sie erfüllen vor allem den Zweck, dass die Autos zukünftig im Einsatzfall und im Dunkeln besser und schneller gesehen werden. „Mit dem Anliegen sind wir an AMB herangetreten, denn die Folie – eine zugelassene Folie mit Prägung – kostet schon einiges“, begründet der Stadtwehrleiter die Anfrage. Ihm liegt vor allem die Sicherheit der Kameraden am Herzen, „bisher war von den Fahrzeugen im Einsatzfall lediglich das Blaulicht zu erkennen“. Das sei mit erheblichen Gefahren verbunden gewesen.

200 Meter Folie auf Rolle wurden angeliefert, mit einer Fläche von rund sechs Quadratmetern. Jetzt reflektiert das Heck das auftreffende Licht in gelb und rot, zusätzlich gab es noch Silberstreifen zur Konturenmarkierung. „Damit sind jetzt auch die Dimensionen der Autos im Dunkeln gut zu erkennen“, erklärt Jens Strehlau, bei AMB zuständig für Controlling und Marketing. Dem Unternehmen gehe es mit dem Sponsern der Folie vor allem darum, seiner „sozialen Verantwortung nachzukommen“. Zudem habe es in den vergangenen Jahren immer wieder gegenseitige Unterstützung zwischen AMB und Feuerwehr gegeben.

Vor allem in Hinblick auf die im Bau befindliche Autobahn 72 hatte sich Riem dafür eingesetzt, die Fahrzeuge aufzurüsten, was die Erkennbarkeit betrifft. „Seit zwei Jahren sind wir auf den ersten Autobahnabschnitten unterwegs, zukünftig haben wir etwa 30 Kilometer zu betreuen“, macht Riem klar. Hinzu käme eine vierspurige Bundesstraße. „Und da ist es erst recht wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um die Kameraden nicht zu gefährden.“

Er hat in den nächsten Tagen noch weiter zu tun, um die Folie auf die Fahrzeuge zu bekommen. Denn die müssen vorab nicht nur genau vermessen, sondern auch fettfrei gesäubert werden.

Von Julia Tonne

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