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Borna Superkuh erzielt Spitzenpreis
Region Borna Superkuh erzielt Spitzenpreis
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14:15 19.05.2015
Ein Kalb wie gemalt: "Joy" wurde für den Höchstpreis von 20 000 Euro an eine Züchtergemeinschaft aus Niedersachsen verkauft. Quelle: Agrar GmbH Auligk

Auf der Top-Genetik-Auktion Ende Februar in der Niedersachsenhalle zu Verden erzielte das heute etwa acht Monate alte Kalb den Höchstpreis von 20 000 Euro. Ein Preis, der sich unter anderem aus Eigenschaften wie dem äußeren Erscheinungsbild oder aber der Milchleistung zusammensetzt.

Die Auktion, die traditionell im Rahmen der Schau der Besten stattfindet, begann mit einem Paukenschlag, denn Shaw-Tochter "Joy" imponierte neben den Experten auch einer Züchtergemeinschaft aus Niedersachsen. Ihr wurde das wertvolle Tier zugeschlagen.

Sein Züchter, Geschäftsführer des Agrarbetriebes in Auligk, Bernd Barfuß zeigte sich hocherfreut ob des Ergebnisses. "Natürlich erfüllt mich das mit reichlich Stolz, wenn solch ein wertvolles Tier aus der eigenen Zucht stammt und dann zu jenem Preis den Besitzer wechselt", sagt Barfuß. Insgesamt zählt der Betrieb des 56-Jährigen 1700 Rinder, wovon 870 Kühe die tägliche Milchproduktion garantieren - ganze 7,4 Millionen Kilogramm waren es im zurückliegenden Jahr.

"Zumeist behalten wir im eigenen Bestand nur die weiblichen Kälber. Die jungen Bullen hingegen verkaufen wir zur Weitermast", erzählt Barfuß. Dass nun also auch "Joy" die sächsische Heimat verlassen hat, sei indes mit dem überdurchschnittlich hohen Zuchtwert zu erklären. Barfuß: "Wir können nicht ausschließlich investieren. Und dass ein Kalb mit eben dieser Mischung, dieser hervorragenden Genetik (Joy verfügt über einen sogenannten genomischen Zuchtwert von gRZG 161) geboren wird, kommt sehr selten vor." Bedeutsam sei jene gute Genetik, um den Zuchtfortschritt in den jeweiligen Herden zu erreichen, klärt Barfuß auf.

Bei der Auktion in Verden wurden 40 Tiere in allen Kategorien (Abgekalbte, Tragende, Jungrinder und Kälber) verkauft. Sie erzielten einen Durchschnittspreis von 6 830 Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.04.2014
Lange, Juliane

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