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Borna Tagebaukumpel aus Borna-Ost und Bockwitz feiern Wiedersehen im Gasthof Bubendorf
Region Borna Tagebaukumpel aus Borna-Ost und Bockwitz feiern Wiedersehen im Gasthof Bubendorf
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20:00 17.10.2017
Das erste Bergbautreffen für ehemalige Kumpel aus dem Tagebau Borna-Ost war ein voller Erfolg. Nun soll es eine zweite Auflage geben. Quelle: Thomas Berger
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Borna/Bubendorf

Zwei Jahre nach dem großen Erfolg des Tagebautreffens Borna-Ost/Bockwitz gibt es am 28. Oktober ein zweites Wiedersehen im Landgasthof Bubendorf. „Wir haben wieder zahlreiche Anmeldungen dafür vorliegen“, freut sich Thomas Berger über die Resonanz, unter anderem vom damaligen Tagebauleiter Gert Hoppenheidt und dem ehemaligen Kombinatsleiter des Braunkohlenwerkes (BKW) Borna, Rudolf Lehmann. Zudem werden Kollegen aus allen Abteilungen vertreten sein. Das Treffen beginnt 16 Uhr; als besonderes Bonbon erhält jeder Gast einen Fotokalender für 2018.

Mehr als 200 ehemalige Arbeitskollegen hatten sich im Oktober 2015 im Gasthof Bubendorf das erste Mal wiedergesehen, ein Vierteljahrhundert nach Schließung des Tagebaus Borna-Ost/Bockwitz, ein Mitarbeiter war sogar aus Österreich angereist. Es wurden alte Geschichten erzählt, Erinnerungen aufgewärmt und eine Fotoshow mit mehr als 400 Bildern und Zeitungsausschnitten gezeigt. „Die Idee zu diesem Treffen hatten wir schon länger, aber das Jubiläum war ein guter Anlass“, erinnert sich Thomas Berger, der zusammen mit 15 weiteren Mitstreitern die Veranstaltung vorbereitet hatte.

Sie war ein Volltreffer. „In den nächsten Tagen bekamen wir so viele Anrufe, in denen sich die Kollegen unbedingt eine Neuauflage wünschten“, so der gelernte Maschinist für Tagebaugroßgeräte aus Neukirchen. Das Organisationsteam nahm also Fahrt auf und stellte das zweite Treffen nun unter das Motto „25 Jahre letzter Kohlezug aus dem Tagebau Bockwitz“.

Im Jahre 1957 begann der Aufschluss des Tagebaus Borna-Ost östlich von Zedtlitz. Vier Jahre später startete hier die Kohleförderung für die umliegenden Kraftwerke und Brikettfabriken, 1985 erfolgte die Restauskohlung. Übrig geblieben ist davon im südlichen Bereich das Restloch Nenkersdorf, der heutige Harthsee. Bereits 1982 erfolgte der Aufschluss des Tagebaus Bockwitz mit dem ersten Abraumschnitt, zwei Jahre später wurde die erste Kohle aus der Erde geholt. Schon im April 1990 fiel die Entscheidung zum Anhalten des Tagebaus und noch im selben Jahr stellte man die Abraumbewegung im ersten Abschnitt ein, legte verschiedene Betriebsteile wie Innenkippe, Außenkippe-Süd und Abraum-Kohleschnitt nach und nach still. Die Rohkohleförderung endete dann im März 1992.

Von Kathrin Haase

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