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Borna Teichpächter: Ohne Karpfen gibt es eine Mückenplage
Region Borna Teichpächter: Ohne Karpfen gibt es eine Mückenplage
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14:09 19.05.2015
Schilf am Breiten Teich: Ohne die Wühltätigkeit der Fische würde der See verlanden. Quelle: Thomas Kube

"Es waren noch 2000 Kilo",. so Wolf. Gerechnet hatte er mit 10 000 Kilo. Im Frühjahr hatte der Fischer 16 000 Kilo Satzkarpfen in das Gewässer eingesetzt.

In normalen Jahren kann Wolf vom Ertrag seiner Gewässer wie dem Breiten Teich in Borna leben. Mittlerweile aber sind die Kormorane zu einem echten Problem zumindest für sein Gewässer in Bornaer Innenstadtlage geworden. Die Vögel fressen die Fische bekanntlich nicht nur, was dem Kreislauf der Natur entsprechen würde, sondern picken die Tiere an und verletzen sie derart, dass sie am Ende tot oder zumindest nicht mehr verwendbar sind (die LVZ berichtete). Weshalb sich die Frage stellt, wie lange noch der Breite Teich aus wirtschaftlicher Sicht für jemanden wie Wolf interessant ist. Das lässt sich so nicht sagen, erklärt der Mann, der sich auch als Vertreter von Naturschutzbelangen sieht.

Denn so viel sei klar. Ohne die Karpfen im Teich gäbe es in Teilen von Borna eine echte Mückenplage. Und nicht nur dass. "In fünf Jahren wäre der Breite Teich zugewachsen." Regelrecht verlandet. Bisher, so Wolf, verhindere die Wühltätigkeit der Fische, dass sich das Schilf über die Uferzonen hinaus ausbreitet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.12.2014
Nikos Natsidis

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