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Thomaner nimmt Abschied von Audigast

Thomaner nimmt Abschied von Audigast


Audigast. Abschied von seinem Heimatort und der Kirchgemeinde Audigast nahm am Freitagabend der Thomaner Stefan Kahle (Alt) mit einem Konzert in der Dorfkirche.

. Dabei wurde er von Paul Heller an der E-Orgel begleitet. Die Aufregung war dem jungen Mann anzusehen. „Aber das gehört zu jedem Auftritt dazu", sagte er.

„Die Vorbereitungen sind gut gelaufen und der Abend kann beginnen", freute sich seine Mutti Carola Kahle über die sehr gut besuchte Kirche. Mit Beifall wurden Stefan Kahle und Paul Heller empfangen und Heidi Gogolin wünschte allen Zuhörern eine schöne musikalische Stunde. Dabei erwähnte sie, dass die Hälfte der Spenden in die Sanierung der Kirchenorgel fließt.

Mit Liedern von Johann Sebastian Bach gestaltete das Duo den ersten Teil seines Konzertes. „Mal kein Open-Air mit Rock auf der Wiese, sondern Klassik in der Kirche. Audigast ist halt ein Ort der Musik", entfleuchte es anerkennend einem Rock- und Beatfan. Mit Bartholdy, Schubert und Cornelius ging es nach der kurzen Pause unbeschwert weiter, wobei das „Ave Maria" besonders herausstach. Der Zugabe folgte donnernder Applaus als Dank.

„Der Auftritt heute hat eine tiefe Bedeutung. Für Stefan geht ein Lebensabschnitt zu Ende", erklärte seine Cousine Anne Gogolin und wischte sich einige Freudentränen aus dem Gesicht. Für den jungen Mann beginnt ein neuer Lebensabschnitt. „Stefan hat eine ganz besondere Stimme. Deshalb nimmt er ein Gesangsstudium in Basel auf", bemerkte seine Mutti. Dem Abschieds entsprechend, gab es noch Häppchen und Wein zur Stärkung.

Für den ehemaligen Thomaner haben sich eine Reihe von Kindheitsträumen erfüllt. „Besonders weil ich auch Solist war, CDs aufgenommen und im Ensemble mitgewirkt habe." Der Abschied von den Thomanern fiel ihm allerdings nicht leicht. „Das ist nicht einfach, denn es passiert plötzlich. Das Kofferpacken nach neun Jahren habe ich gut überstanden, bis auf 2, 3 Tage mit einem seltsamen Gefühl im Bauch."

Audigast, Leipzig, Basel. Und was kommt danach? „Mal sehen. Zwölf Monate Japan vielleicht", lacht der junge Sänger. Seine Heimat Audigast wird er aber stets in Erinnerung behalten. „Als Ruhepol. Ich hoffe, dass das so bleibt."

Mathias Bierende

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