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Borna Traumland: Bornaer Grundschüler wachsen im Zirkuszelt über sich hinaus
Region Borna Traumland: Bornaer Grundschüler wachsen im Zirkuszelt über sich hinaus
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17:31 02.06.2016
Der Zirkusdirektor hat mächtigen Ärger mit seiner Schar ungehorsamer Clowns. Quelle: André Neumann
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Borna

Schulmädchen Lara trifft auf einen Zirkusjungen, beide haben einen Traum. Der Junge vom Zirkus möchte einmal ein ganz normales Kind sein. Lara wünscht sich für sich und ihre Freunde, einen Abend lang im Scheinwerferlicht zu stehen. Wie gut, dass Lara die Fee aus dem Traumland trifft, die dafür sorgt, dass die beiden die Rollen tauschen können.

Traumland im Garten der Clemens-Thieme-Grundschule in Borna-Nord: Nach dreitägigen Proben wachsen Mädchen und Jungen bei der Vorstellung im Zirkuszelt über sich hinaus. Partner der Schule ist der Projektzirkus Dreamland.

Das Traumland steht seit einer Woche in Form eines großen Zeltes des Projektzirkus’ Dreamland aus Seyda bei Wittenberg im Garten der Clemens-Thieme-Grundschule. Am Freitag finden 14 und 17 Uhr die letzten beiden öffentlichen Vorstellungen statt.

An Zauberei grenzt schon, wie die Zirkusleute ihr Zelt zwischen Steinkreis, Hügeln und Bolzplatz auf dem Schulgelände untergebracht haben. Was drinnen passiert, ist wahrlich ein Traum – einer, der schon bei der ersten Vorstellung Eltern, Großeltern und Angehörige zu Beifallsstürmen und Jubelrufen hinreißt.

Drei Tage lang probten die acht Mitarbeiter des Familienzirkus’, unterstützt von Lehrern und Horterziehern, mit allen Kindern die verschiedensten Darbietungen. Seit Mittwochabend zeigen die in zwei Gruppen aufgeteilten Grundschüler in Generalproben und Vorstellungen, was sie von den Profis gelernt haben.

Das Programm vereint klassische Zirkusnummern zu einer Geschichte, die irgendwo in einem bunten Traumland spielt. Wo verwegene Burschen und Mädchen in einer temporeichen Show mit Bällen, Tüchern und Reifen jonglieren, Prinzessinnen tanzen und zauberhafte Feen in schicken Kleidern mit weißen Tauben spielen. Indianer zeigen akrobatische Kunststückchen, Jungen und Mädchen tanzen und steppen zur Musik aus der Juke Box und zaubern eine Pyramide nach der anderen in die Manege. Natürlich fehlen die Clowns nicht, die wie im richtigen Zirkus mehrmals mit witzigen Nummern auftreten, den Zirkusdirektor zur Verzweiflung bringen und Lachstürme hervorrufen. Piraten ertappen einen Schatz-Dieb, stecken den in ein Fass, das sie mit Schwertern durchlöchern. Keine Angst, der Junge kommt wohlbehalten wieder heraus.

In der Zaubernummer, die vermutlich direkt in der Welt von Harry Potter spielt, bleibt die Taube am Schluss allerdings ein Kaninchen. Atemberaubend zwei Shows aus dem Urwald. Viele kleine Tarzans am Trapez lassen zuschauenden Eltern womöglich kurz den Atem stocken, ebenso Mädchen und Jungen, die mit dem Feuer spielen – sogar welches spucken.

Ganz zum Schluss stürmen reichlich 120 Kinder, von denen in den gut zwei Stunden viele über sich hinausgewachsen sind, in die Manege, danken jubelnd der Fee, die über ihnen schwebt, und lassen sich von den Zuschauern feiern. Dass sie das verdient haben, daran lässt Schulleiter Nico Schütze, der in der Manege das letzte Wort haben darf, keinen Zweifel aufkommen. „Großartig“ sei die Vorstellung gewesen.

Von André Neumann

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