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Borna Über 94 Millionen für die Bergbau-Sanierung
Region Borna Über 94 Millionen für die Bergbau-Sanierung
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14:34 19.05.2015
Blick auf die Karte: Bereichsleiterin Grit Uhlig und Abteilungsleiter Thomas Rösler. Quelle: Frank Prenzel

Mehr als ein Drittel des Geldes (34,7 Millionen Euro) ist geplant, um weitere Probleme durch ansteigendes Grundwasser aus der Welt zu räumen. Und für die touristische Aufwertung der Bergbaulandschaft (Paragraf 4 des Braunkohlesanierungsabkommens) stehen 4,2 Millionen Euro zur Verfügung.

"Wir haben unsere Ziele weitestgehend erreicht", bilanziert die Leiterin des LMBV-Sanierungsbereiches Mitteldeutschland, Grit Uhlig (48), für das Jahr 2013. Rund 84,6 Millionen Euro gab der Braunkohlensanierer in Westsachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus. Das sind allerdings etwa 14 Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant, weil "wir im Rahmen von Paragraf 3 nicht alle Vorstellungen in die Tat umsetzen konnten", so Uhlig. Paragraf 3 des Sanierungsabkommens regelt die Gefahrenabwehr durch den Grundwasser-Wiederanstieg, Bund und Länder teilen sich hierbei die Kosten zur Hälfte. Ein besonderes Problem habe im vorigen Jahr darin bestanden, Baufirmen für die Sanierung betroffener Häuser zu binden, erklärt Uhlig. Denn nach der Juni-Flut hatten die Unternehmen alle Hände mit der Beseitigung von Hochwasserschäden zu tun. Und das war nicht die einzige Bremse. Bei der Oberschule in Regis-Breitingen etwa, die mit einer sogenannten weißen Wanne, also mit Beton gegen das drückende Grundwasser gesichert werden soll, fehlten der LMBV klare Aussagen zum Erhalt. "Mal hieß es, die Stadt plane einen Neubau, dann wieder nicht", erläutert Thomas Rösler (45), LMBV-Abteilungsleiter Projektmanagement Westsachsen/Thüringen. "Wir sind auf Rückkopplungen angewiesen."

Für die im Paragraf 2 geregelte Grundsanierung der einstigen Tagebaue und Fabriken, für die der Bund 75 Prozent und die Länder 25 Prozent der Kosten tragen, stehen der LMBV Mitteldeutschland in diesem Jahr annähernd so viele Mittel zur Verfügung wie im vorigen Jahr.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.02.2014
Frank Prenzel

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