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Überparteiliches Volksfest

Überparteiliches Volksfest

Diesmal soll es ohne Theater gehen. Zwar ist auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung mit politischem Charakter am 1. Mai auf dem Marktplatz geplant. Im Gegensatz zum Vorjahr hat die Gewerkschaft Verdi aber offenkundig dazu gelernt und deklariert die traditionelle Mai-Feier vor dem Rathaus bereits im Vorfeld zum überparteilichen Volksfest, wie Verdi-Frau Ines Jahn zu Protokoll gibt.

Borna. Es war an Absurdität selbst für Bornaer Verhältnisse nur schwer zu überbieten und außerhalb der Stadt sowieso kaum vermittelbar: das, was sich vor Jahresfrist zu Beginn des Wonnemonats abspielte. Auf dem Rathaus, wohin die Dienstleistungsgewerkschaft eingeladen hatte, produzierten sich die Linken, deren damalige Landesvorsitzende Cornelia Ernst Hauptrednerin war. Das war, nicht nur wegen der bevorstehenden Kommunalwahl, für den nicht ganz unbedeutenden Rest des politischen Spektrums der Stadt ein Unding. Dieser „Rest“ rief folgerichtig und konsequent eine Gegenveranstaltung am Dinterplatz aus, auf der sich CDU und SPD sowie die damals noch stadtrattechnisch präsenten „Bürger für Borna“ (BfB) und die heutzutage stadtrattauglichen Freien Wähler Borna (FWB) in friedlicher Koexistenz einträchtig nebeneinander präsentierten. Das, steht für Gewerkschaftsfrau Jahn von der Verdi-Bezirksleitung Leipzig/Nordsachsen, soll sich in diesem Jahr um keinen Preis wiederholen. Sie habe deshalb die politischen Parteien und Gruppierungen in Borna angeschrieben, um sie zur Teilnahme an der Maifeier 2010 einzuladen. Auch Vereine seien willkommen. „Es soll ein Volksfest werden“, betont die Gewerkschafterin, die noch auf der Suche nach einem geeigneten Hauptredner ist. Anforderungsprofil: ein Mann oder eine Frau, der/die „vielleicht alle ansprechen“. Verdi wolle ein buntes Volksfest, bei dem es auch Kultur geben soll. Nicht so wie in den 90er Jahren, als es sich die zumindest damals wohlhabende Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE) leisten konnte, auch einmal einen funk- und fernsehbekannten Künstler wie Jürgen Drews einfliegen zu lassen. „Etwas aus der Region“, verspricht Organisatorin Jahn. So wie 2009, als Woman2Men aufgespielt hatten. Es war ja vielleicht doch nicht alles verkehrt im letzten Jahr.

Nikos Natsidis

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