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Borna Ukrainer in der Partnerstadt Borna
Region Borna Ukrainer in der Partnerstadt Borna
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15:40 19.05.2015
Quelle: Thomas Kube

Die Ukrainer waren anlässlich des Bornaer Stadtfestes gekommen, das bis zum Sonntag dauert.

Die drei Elftklässler machten ihre Sache vorgestern hervorragend. Alexander Santowski, Peter Mazke und Nico Benkwitz führten die ukrainische Delegation, zu der der Vorsitzende des Irpener Stadtrates Oleg Beletsky und sein Stellvertreter Peter King Yulianovych sowie der stellvertretende Bürgermeister Igor Borzylo gehörten, durch das Schulgebäude. Sie erläuterten den Besuchern die Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und die Geschichte der Schule - auf Russisch, was Ukrainer bekanntlich perfekt verstehen und die drei Jungen am Teichgymnasium lernen.

Die Sprache ist nach Angaben von Schulleiterin Margitta Schade durchaus gefragt. "Ein Drittel unserer Schüler lernt ab der sechsten Klasse als zweite Fremdsprache Russisch." Ein guter Ausgangspunkt für die Kontakte, die die Schulleiterin bereits nach Irpen geknüpft hat. Zur dortigen zwölften Schule gibt es eine Verbindung, "und ich habe E-Mail-Adressen an die Schüler verteilt", so die Schulleiterin. Es gibt zumindest hin und wieder via Facebook Kontakte, wie Alexander Fantowski sagt.

Der Ausbau der Beziehungen zur zwölften Schule in Irpen, einem Lyzeum, an dem 15 Sprachen unterrichtet werden, ist ein konkretes Ergebnis der Visite der Ukrainer in Borna. Damit werden Beziehungen zwischen Borna und Irpen wiederbelebt, die es seit den 70er und 80er Jahren gab.

Die Delegation aus Irpen, das 27 Kilometer von Kiew entfernt liegt, war am Dienstag in Berlin gelandet und zunächst vom Linken-Bundestagsabgeordneten Axel Troost betreut worden, mit dem sie den Bundestag besuchte. Am Mittwoch stand eine Diskussionsrunde im Rathaus an, bei der sich beide Seiten über Probleme der Verwaltung, aber auch über Themen wie Abwasser, Wirtschaft und Werbung austauschten. Vize-Bürgermeister Borzylo würdigte gegenüber der LVZ auch den Zustand der Bornaer Stadtverwaltung sowie "die Ordnung und Sauberkeit in der Stadt". Für Irpen, das mit 40 000 Einwohnern doppelt so groß ist wie Borna, sei es das Ziel, "eine europäische Stadt in der Ukraine" zu werden.

Gestern traten die Ukrainer die Heimreise an, nachdem der Besuch des Zwiebellaufs im Rudolf-Harbig-Stadion ihr letzter Programmpunkt in Borna war. © Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2013

Nikos Natsidis

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