Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna „Unser Dorf hat Zukunft“: Elstertrebnitz präsentiert sich im Dorfwettbewerb
Region Borna „Unser Dorf hat Zukunft“: Elstertrebnitz präsentiert sich im Dorfwettbewerb
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 08.07.2017
Die Jury und Bürgermeister David Zühlke (2.v.li.) folgen im Turbinenhaus der Eisenmühle den Erläuterungen der Eisenmüllerin Sabine Mucheyer (M.). Quelle: Kathrin Haase
Anzeige
Elstertrebnitz

Die Gemeinde Elstertrebnitz ist in vielerlei Hinsicht besonders: Mit 1300 Einwohnern gehört sie zu den kleinsten eigenständigen Kommunen in Sachsen und hat laut Bürgermeister David Zühlke (CDU) auch gute Chancen, das zu bleiben. Sie zählt ferner zu den längsten Orten im Landkreis Leipzig. An der sieben Kilometer langen Dorfstraße reihen sich die Ortsteile Eulau, Elstertrebnitz, Tannewitz, Trautzschen, Greitschütz, Costewitz und Oderwitz wie Perlen auf einer Schnur. Besonders ist auch die Einteilung der Straßen und Häuser nach Buchstaben und Zahlen – von A- bis G-Dorf. Übliche Straßennamen gibt es hier nicht.

Die Gemeinde Elstertrebnitz ist in vielerlei Hinsicht besonders: Mit 1300 Einwohnern gehört sie zu den kleinsten eigenständigen Kommunen in Sachsen. Zehn Jahre nach dem zweiten Platz im Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ will es die Grenzgemeinde zu Sachsen-Anhalt noch einmal wissen.

Zehn Jahre nach dem zweiten Platz im Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zu-kunft“ will es die Grenzgemeinde zu Sachsen-Anhalt noch einmal wissen. Landschaftlich reizvoll in der Elsteraue gelegen, mit einem regen Vereinsleben und zahlreichen Veranstaltungen von der Apres-Ski-Party über Osterfeuer, Maibaumsetzen, Mühlentag, Oldtimertreffen und Dorffest bis zur Weihnachtsfeier, rechnet sich David Zühlke gute Chancen aus. „Wir investieren in diesem Jahr 1,19 Millionen Euro. Darauf sind wir sehr stolz“, leistet er Überzeugungsarbeit und erwähnt die energetische Sanierung des Kindergartens mit dem Bau neuer Parkplätze, den Straßen- und Kanalbau in Costewitz, die Böschungs- und Brückensanierung sowie die Erschließung des Wohngebietes I. „Wir haben so viele Anfragen, dass die Plätze gar nicht ausreichen werden. Einige Familien haben sich sogar erkundigt, ob sie hier Hühner halten dürfen...“

Während einer Rundfahrt überzeugte sich die Wettbewerbsjury von den Vorzügen, besuchte die Eisenmühle mit ihrer Wasserkraftanlage und der Sammlung mechanischer Musikinstrumente, schaute sich im Kindergarten und am Gerätehaus um, besuchte den Sport- und Dorfplatz, unternahm Abstecher in die Wohngebiete I und Am Wasserturm und wurde im romantischen Bauerncafé empfangen.

Die LVZ und der Landkreis Leipzig küren im Rahmen des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ ab diesem Jahr die schönsten Orte in der Region. Aus den Bewerbern werden drei Gewinner-Orte prämiert, die sich durch eine Besonderheit auszeichnen – sei es die agile Dorfgemeinschaft, die jedes Jahr kulturell was auf die Beine stellt, der rührige Verein, der sich für die Pflege historischer Gebäude einsetzt oder Heimatverbundenheit in anderer Form hochgehalten wird. Zehn Dörfer des Landkreises Leipzig werden derzeit von der Bewertungskommission besucht – wir stellen alle Orte vor.

Von Kathrin Haase

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die städtische Subvention für die Firma Azur GmbH in Groitzsch liegt nur noch im fünfstelligen Bereich. Das 100-prozentige Tochterunternehmen der Kommune betreibt das Bürgerhaus/Kino in der Breitstraße sowie das Fitness- und Wellnesscenter am Schützenplatz. Es will im Wirtschaftsjahr 2017 mit einem Zuschuss von 94 200 Euro auskommen

05.07.2017

Die Kreisspitze ist seit 1. Juli wieder komplett. Die neue Zweite Beigeordnete Ines Lüpfert spricht im Interview über Ziele und Herausforderungen. Die Neubesetzung war nötig geworden, nachdem der langjährige Landrats-Vize Thomas Voigt im Vorjahr verstorben war.

08.07.2017

Nur 13 Jahre nach der Gebäudeeinweihung muss das Dach des Pegauer Feuerwehrgerätehauses saniert werden. Ohne Gefälle errichtet, konnte die Abdichtung offensichtlich nicht das stehende Wasser komplett abhalten. Jetzt wird eine leichte Neigung eingebaut.

08.07.2017
Anzeige