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Unternehmen im Landkreis Leipzig öffnen Werktore – Kraftwerk Lippendorf dabei

Tage der Industriekultur Unternehmen im Landkreis Leipzig öffnen Werktore – Kraftwerk Lippendorf dabei

Die Frist läuft. Noch bis zum 30. Juni können sich Unternehmen in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen sowie in der Stadt Leipzig für die Tage der Industriekultur anmelden. Tausende Besucher werden erwartet. Sie wollen sich von handfester Arbeit überzeugen.

Besucher bei den Tagen der Industriekultur im Bergbautechnik-Park.

Quelle: André Kempner

Borna/Grimma. Die Frist läuft. Noch bis zum 30. Juni können sich Unternehmen in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen sowie in der Stadt Leipzig für die Tage der Industriekultur anmelden. Die finden in diesem Jahr in der Zeit vom 10. bis 13. August statt. Es handelt sich um die fünfte Auflage der Veranstaltung, bei der Firmen ihre Pforten öffnen, um Besuchern Einblicke in den Produktionsprozess zu geben.

Die Tage der Industriekultur waren auch vor Jahresfrist ein Erfolg, sagt Heinrich Moritz Jähnig von den Organisatoren, dem Leipziger Verein für Industriekultur. 2016 wurden mehr als 8200 Besucher gezählt, die hinter die Werkstore strömten. Es gab dabei insgesamt 64 Veranstaltungen. Und wenigstens so viele sollten es auch in diesem Jahr wieder sein, heißt es weiter vom Industriekulturverein.

Fest zugesagt hat in diesem Jahr wieder das Lippendorfer Kraftwerk, das in jedem Jahr zu den Teilnehmern gehört. Auch die Standortinitiative Wurzen hat bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Deshalb ist klar, dass in Wurzen etwa die Industriefabrik Schneider und die Leuchtenmanufaktur, aber auch das Steinarbeiterhaus Hohburg auf Besucher vorbereitet sind. Insgesamt gibt es in Wurzen acht Teilnehmer an den Tagen der Industriekultur.

Die Idee, Fabriken und Industriebauten in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses zu stellen, stammt in Sachsen aus Chemnitz, wo es eine „Nacht der Industrie“ gibt. Ursprünglich kommt sie aus dem Ruhrgebiet, wo sich bereits nach dem großen Zechensterben in den 60-er Jahren ein Bewusstsein für die Bedeutung von Industriegebäuden entwickelte. Ein Prozess, so Industriekulturvereinssprecher Jähnig, der sich nach Wende und Wiedervereinigung auch in Mitteldeutschland wiederholte, als große Produktionskapazitäten abgebaut wurden.

Es gehe darum, den Menschen einen konkreten Bezug zur materiellen Produktion zu ermöglichen. Im Rahmen der Tage der Industriekultur solle gezeigt werden, wie „handfeste Arbeit“ aussieht. Nicht zuletzt geht es dabei auch um die architektonische Wertschätzung von Industriebauten. Interessierte Unternehmen können sich unter www.leipzig.ihk.de/industriekultur.de anmelden.

Von Nikos Natsidis

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