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Vater und Sohn fuhren 600 Kilometer mit dem Krause Duo ans Meer

Anna hat die Ostsee gesehen Vater und Sohn fuhren 600 Kilometer mit dem Krause Duo ans Meer

Mit dem Lebensmotto „Anders normal“ war Familie Hanke aus Regis-Breitingen aufgebrochen an die Ostsee: Der schwerstbehinderte Sohn David (25) und Papa Andreas in einem 31 Jahre alten Krause Duo, genannt Anna. Mama Kathrin fuhr im Campingbus hinterher. Jetzt sind alle wohlbehalten und voller bleibender Eindrücke zurück

Kathrin, David (M.) und Andreas Hanke an der Ostsee.
 

Quelle: Christine Olderdissen

Regis-Breitingen.  Mit dem Lebensmotto „Anders normal“ war Familie Hanke aus Regis-Breitingen kürzlich aufgebrochen an die Ostsee: Der schwerstbehinderte Sohn David (25) und Papa Andreas in einem 31 Jahre alten Krause Duo, genannt Anna. Mama Kathrin fuhr im Campingbus hinterher.

David (25) und Vater Andreas Hanke brachen mit Anna – so heißt das Krause Duo – am 11. Juni von Regis-Breitingen in vier Etappen über Wittenberg, Havelberg und Waren an der Müritz an die Ostsee auf. Jetzt ist es geschafft: Am 15. Juni erreichten die Männer ihr Ziel.

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Jetzt ist die Reise zu Ende, alle sind wohlbehalten und voller bleibender Eindrücke zurück. Über Wittenberg, Havelberg und Waren führte die abenteuerliche Tour nach Graal-Müritz an die Ostsee, aus geplanten 465 Kilometern wurden rund 600. Für den Radiofreund und Senderexperten David Hanke war die private Führung im Studio der Ostseewelle in Rostock das Allergrößte. Übernachtet wurde auf Campingplätzen. Der schönst lag für den 25-Jährigen in Waren an der Müritz: „Das war mitten im Wald, es war sehr ruhig und es gab WLAN“, erzählt er. Unterwegs sind sie vielen Menschen begegnet, die neugierig wurden angesichts des exotischen Gespanns, die Fragen stellten und staunten. „Ich möchte zeigen, dass man auch mit einer Behinderung verrückte Dinge machen kann“, hatte David Hanke vor der Abreise gesagt. Und das die Tour anderen Mut machen soll. Es ist ihm gelungen.

„Es gab keine Unfälle, niemand ist rausgefallen und die Anna hat die Ostsee gesehen“, freut sich Cousine Rahel Schruth mit ihren Angehörigen über den Erfolg des außergewöhnlichen Familienunternehmens.

Neue Pläne haben die Hankes auch schon im Kopf, die wollen sie aber noch nicht verraten. Vorerst danken sie allen Freunden und Fans für die Unterstützung des Projekts „Mit Anna an die Ostsee“.

Von an

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