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Borna Verdacht auf Totschlag: Beschuldigter in Haft
Region Borna Verdacht auf Totschlag: Beschuldigter in Haft
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13:54 19.05.2015
Das Haus mit mehreren Mietparteien in Geithain, in dem sich das Drama in der Nacht zum Donnerstag abgespielt hat. Quelle: Inge Engelhardt

Das erklärte Ralf-Uwe Korth, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Beschuldigte war mittags dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Leipzig vorgeführt worden, anschließend wurde er in die Justizvollzugsanstalt Leipzig überführt.

"Ein Mensch hat sein Leben verloren, das tut mir sehr leid", sagte gestern Geithains Bürgermeisterin Romy Bauer (parteilos). In der Stadt war natürlich Gesprächsstoff, was sich in dem Haus mit mehreren Mietparteien in der Laachgasse in jener Nacht zugetragen hat. Bei vielen hat es keinen guten Ruf, Alkohol soll bei seinen Bewohnern häufig im Spiel sein. Mancher spricht auch von Drogen.

Das Opfer soll ein ruhiger Typ gewesen sein, der Ärger lieber aus dem Weg ging. Der Streit soll sich daran entzündet haben, dass der 42-Jährige mitten in der Nacht Alkohol besorgen sollte, erzählt man sich. Offensichtlich ist die Auseinandersetzung dann handgreiflich geworden. Der 31-jährige Beschuldigte soll unter Alkoholeinfluss unbeherrscht sein, er habe mehrere Vorstrafen wegen Körperverletzung. Bis vor Kurzem soll er noch, wie sein späteres Opfer, in dem Haus in der Laachgasse gewohnt haben. Dort war der Tote, wie berichtet, am Donnerstag gegen 0.30 Uhr in seiner Wohnung gefunden worden.

Oberstaatsanwalt Korth wollte gestern keines der Gerüchte bestätigen. "Die gesamten Tatumstände bedürfen noch der weiteren Ermittlung und Aufklärung", betonte er. Weitere und nähere Informationen zum Tathergang würden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht erteilt. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass in Geithain selber die Ermittlungen ebenfalls noch nicht abgeschlossen seien. "Auch ein Geständnis muss kriminaltechnisch unterlegt werden", betonte er. Noch würde die Auswertung der Spuren zur objektiven Abklärung des Tatverdachts laufen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.08.2014
Inge Engelhardt

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