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Borna Vereine meistern höchste Aufgaben
Region Borna Vereine meistern höchste Aufgaben
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17:25 19.05.2015
KSB-Präsident Wolfgang Klinger. Quelle: Olaf Krenz

Beschlossen wurde zudem der Etat für 2013 in Höhe von knapp 568000 Euro.

Die erste Zustimmung erntete Präsident Wolfgang Klinger gleich zu Beginn. Aufgrund der langfristigen Planung sei erneut ein Termin mit "einem nicht uninteressanten Fußballspiel" erwischt worden, die Champions-League-Partie zwischen Malaga und Dortmund. Deshalb solle "die Tagesordnung ohne Eile, aber diszipliniert abgearbeitet" werden.

Der Breitensport steht in den weiterhin 336 Vereinen des Kreissportbundes natürlich im Vordergrund, erklärte Klinger. Neben dem normalen Übungsbetrieb gehörten dazu wieder zahlreiche Veranstaltungen. Die Sieben-Seen-Wanderung von Markkleeberg aus, die Mulderegatta von Grimma nach Wurzen, eine Vielzahl von Läufen und das Integrationsfest in Borna waren mit Hunderten Teilnehmern die größten. Doch auch der Wettkampfsport könne sich sehen lassen. Mit den "Neuseen Classics" der Radsportler in Zwenkau und den Deutschen Meisterschaften im Triathlon (Nachwuchs) in Grimma sowie im Straßenradsport in Zwenkau und Grimma meisterten hiesige Vereine höchste Herausforderungen, sagte er.

Die Gemeinschaften bilden außerdem an 16 Talentstützpunkten die Leistungselite von Morgen aus. Derzeit sind 49 KSB-Mitglieder Landeskadersportler und drei gar Bundeskadersportler. Die Krönung der Erfolge vom Vorjahr habe Philipp Wende von der Wurzener Rudervereinigung Schwarz-Gelb erbracht, der im Team des Doppelvierers Gold in London gewann. "Einen Olympiasieger zum Anfassen im Landkreis hatten wir zuletzt 1980", erinnerte der Präsident an Hürdensprinter Thomas Munkelt.

Klinger hob die Steigerung der Mitgliederzahl im KSB um 604 auf 38780 Sportler hervor. Diese sei den Senioren und den Sieben- bis 18-Jährigen zu verdanken. Hingegen gab es bei jungen Erwachsenen bis 26 Jahre einen deutlichen Rückgang. "Wie zuvor sind Arbeit und Studium die Hauptursachen für diese Entwicklung." Er bat die 77 Vereine ohne Kinder und Jugendliche, sich doch in der Nachwuchsarbeit zu engagieren.

Mit breitem Lächeln trat Schatzmeister Andreas Woda ans Mikrofon. Er verkündete fürs Vorjahr Einnahmen von 568000 Euro, Ausgaben von 460000 Euro und damit einen Haushaltsüberschuss von 108000 Euro. Dem lagen ein etwas erhöhtes Spendenaufkommen, aber in erster Linie Einsparungen im Tagesgeschäft zugrunde. "Das ist sehr erfreulich, auch wenn wir bei einem Etat von über einer halben Million Euro keine großen Sprünge machen können", bremste Woda eine mögliche Euphorie. Nichtsdestotrotz schlug er dem Hauptausschuss neben Rücklagen für Investitionen und Projekte wie Mitgliederzuwachs eine Teilausschüttung des Geldes vor. "Wir wollen die Vereine am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben lassen, aber nicht wie bei einem Windhundrennen, wo der Erste gewinnt, sondern möglichst viele bedenken." Mit 30000 Euro soll die Kinder- und Jugendpauschale verdoppelt werden, die der Landkreis den Gemeinschaften zur Verfügung stellt. Dafür gab es breite Zustimmung.

Weniger erfreulich fand Präsident Klinger, dass nur Vertreter von 69 Vereinen an der Tagung teilnahmen. Dennoch nutzte er die "laut Zeitplan jetzt möglichen 32 Minuten fürs Schlusswort" nicht für eine Standpauke aus, sondern wünschte eine schönen Fußballabend.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.04.2013

Olaf Krenz

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